ÖAAB-Tamandl zu AK-Zusatzpensionen: Wo bleibt da die viel plakatierte Gerechtigkeit?

Wiener ÖAAB-Obfrau übt Kritik an gleichzeitigem überdurchschnittlichen Anstieg der AK-Beiträge

Wien (OTS) - "Dass die Angestellten der Arbeiterkammer zusätzlich zur ASVG-Pension eine Betriebspension erhalten, ist per se noch nicht kritikwürdig", so die Wiener ÖAAB-Obfrau Abg.z.NR Gabriele Tamandl zu den dieser Tage bekannt gewordenen Zahlen zur Gebarung der Arbeiterkammer: "Bedenklich wird es aber, wenn man sieht, dass gleichzeitig die AK-Beiträge in den letzten zehn Jahren um 40 Prozent gestiegen sind."
Dieser Anstieg liege deutlich über der Inflation: "Im Zusammenhang mit den gleichzeitig exorbitant steigenden Personal- und Verwaltungskosten in der Kammer entsteht zumindest eine schiefe Optik", so Tamandl.
Dieser Eindruck werde durch Betriebspensionen in Höhe von durchschnittlich 16.000 Euro pro Kopf und Jahr noch verstärkt: "Es wirkt, als würden die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit immer höheren Beiträgen einen überteuerten AK-Verwaltungs- und Personalapparat finanzieren. Und das steht im krassen Widerspruch zu jener Gerechtigkeit, die die Arbeiterkammer sonst gerne plakatiert und predigt", so Tamandl abschließend.

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