Stronach/Steinbichler: EU-Herkunftsbezeichnung für Lebensmittel ist Augenauswischerei

Mehr Transparenz bei Lebensmittelkennzeichnung im Sinne der Konsumenten gefordert

Wien (OTS) - "Dieser Schritt ist zwar begrüßenswert, aber er geht uns noch nicht weit genug, denn er betrifft nur verarbeitetes Fleisch", kommentiert Team Stronach Landwirtschaftssprecher Leo Steinbichler die Forderung des Europaparlaments nach einer Herkunftsbezeichnung. Bei gemischten Fleischsorten wie Faschiertem oder Wurst soll aber weiter der Schlachtort "EU oder nicht-EU" ausreichen. Wir wollen im Sinne der Konsumenten auch hier eine Unterscheidung nach den Herkunftsländern", verlangt Steinbichler und warnt davor: "Diese EU-Idee ist in dieser Form zu wenig ziel führend!"

Für das Team Stronach steht die volle Transparenz bei der Lebensmittelkennzeichnung an oberster Stelle, bekräftigt Steinbichler. Deshalb müsse generell Ort der Geburt des Tieres, der Fütterung und der Schlachtung angegeben werden, erklärt der Team Stronach Agrarsprecher. "Jeder Konsument möchte gern wissen, ob das Fleisch in seiner Lasagne von österreichischen Kühen stammt oder beispielsweise von polnischen. Das ist ganz einfach eine Frage der Lebensmittelstandards - und um diese beneidet uns Österreicher die ganze EU", so Steinbichler, der daher auch die Umsetzung des längst überfälligen österreichischen Qualitätsgütesiegelgesetzes "zum Schutz der Konsumenten und der heimischen Produzenten", fordert.

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