FSG-Mernyi: Ereignisse vom 12. Februar 1934 auch als Mahnung an eine überholte konservative Klientelpolitik verstehen

Gemeinsam Verantwortung zur Sicherung einer stabilen und demokratischen Entwicklung tragen

Wien (OTS) - 2015 gibt es gleich mehrere bedeutsame Jahrestage und Jubiläen, die aber auch an Zeiten erinnern, die für niemanden schön waren. Beispielsweise blieb die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg nicht ohne Auswirkungen auf die damalige Politik. Im Chaos nach der größten wirtschaftlichen Krise kam es rund um den 12. Februar 1934 zu den tragischen Entwicklungen in Österreich, die in weiterer Folge zu totalem Zusammenbruch, Zerstörung und Entmenschlichung ungeheuren Ausmaßes führten. "Das muss all jenen eine ständige Mahnung bleiben, die gerade Verantwortung in unserem Land und für die Menschen in unserem Land tragen", sagt FSG-Bundesgeschäftsführer Willi Mernyi anlässlich des heutigen 12. Februars.++++
"Gemeinsame Verantwortung bedeutet auch, dass jene, die in Übermaß Reichtum angehäuft haben, ihren Beitrag zur Sicherung einer stabilen, demokratischen und humanen Entwicklung in unserem Land leisten. Denn Ungerechtigkeiten und eine überholte konservative Klientelpolitik sind die Grundlage, auf der antidemokratische Hetzer und Rattenfänger ihren Erfolg aufbauen", warnt Mernyi und weiter: "Rechtsextremismus, religiöser Fanatismus oder Fundamentalismus sind die Vorstufe von Gewalt und Terror. Der Nährboden dafür: Armut, soziale Ausgrenzung und Bildungsferne."
Die FSG bekennt sich in ihren Statuten ganz klar zu Antifaschismus und stellt sich entschieden gegen jegliche Art von Diskriminierung oder Rassismus. Mernyi: "Gegen Gewalt und Terror brauchen wir Solidarität, gemeinsames Verantwortungsbewusstsein und gebündelte Anstrengungen zur Überwindung der sozialen und wirtschaftlichen Probleme." Niemals dürften politische Auseinandersetzungen für das Aufhetzen von Menschen gegen andere missbraucht werden.

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