Unterstützung für Brandsteidl: Mehr PsychologInnen zur Deradikalisierung an Schulen

Wien (OTS) - "Das Konfliktpotenzial an den österreichischen Schulen hat neue Dimensionen und auch eine neue Qualität erreicht. Die Zunahme muslimischer Schüler einerseits und die immer aggressivere Diskussion um die daraus erwachsenden Konflikte im Schulbetrieb erfordern entschlossenere Maßnahmen. Im auch international aufgeheizten Klima um die Islamdebatte braucht es Sachlichkeit, Deeskalation und psychologische Hilfe. PsychologInnen sind speziell dafür ausgebildet im Umgang mit Konflikten und Aggressionen erfolgreich zu intervenieren. Angesichts der wachsenden Dimension des Problems ist die Zahl der PsychologInnen an den Schulen viel zu gering" sagt Sandra M. Lettner, die Präsidentin des Berufsverbandes Österreichischer PsychologInnen und begrüßt den Hilferuf der Wiener Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl an Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek, mehr SchulpsychologInnen an den Schulen einzusetzen.

"Die Praxis, die Probleme kleinzureden muss ein Ende haben, denn das Zögern macht die Situation nur schlechter. In den Bemühungen um ein besseres Miteinander an den Schulen haben die PsychologInnen eine Schlüsselrolle. Sie bringen ihre Kompetenz ein und entlasten auch die oft überforderten LehrerInnen. Jeder Euro der hier ausgegeben wird ist gut investiert und vermeidet höhere Folgekosten", so Lettner abschließend.

Der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen kann österreichweit ausreichend SchulpsychologInnen vermitteln und steht den zuständigen Stellen jederzeit gerne für Gespräche zur Verfügung.

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Berufsverband österreichischer Psychologinnen und Psychologen
Mag.a Monika Glantschnig
Tel.: 01 / 407 26 71/17
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