Ski-WM: Team Austria und 'Made in Austria' in Führung

Die österreichische Wintersportindustrie fährt bei der Ski-WM in Colorado eine weltmeisterliche Linie

Wien (OTS/PWK090) - Das ÖSV-Team führt mit Welt- und Vizeweltmeisterin Anna Fenninger und den Weltmeistern Hannes Reichelt und Marcel Hirscher den Medaillenspiegel an. "Parallel dazu vollbringt die österreichische Wirtschaft in den USA mit ihren innovativen Produkten auf und neben der Piste Spitzenleistungen. Der internationale Skizirkus ist vielfach mit österreichischen 'Dienstschiern' ausgerüstet, daher kann schon jetzt die Prognose abgegeben werden, dass Schier 'Made in Austria' die Medaillenliste der Ski-WM 2015 anführen werden", so Rudolf Thaler, österreichischer Wirtschaftsdelegierter in Los Angeles. US-Stars wie Lindsey Vonn, Mikhaela Shiffrin, Julia Mancuso, Bode Miller und Ted Ligety sind in den USA Aushängeschilder für 'Made in Austria'.

Die österreichische Wirtschaft fährt mit ihren Innovationen in ihren Nischen eine erfolgreiche Linie. Die USA sind weltweit der größte Einzelmarkt für die Wintersportindustrie und dementsprechend stark ist die Präsenz österreichischer Unternehmen: Von Atomic bis Zanier. Head war bei den letzten drei Großbewerben - Olympische Spiele in Vancouver und Sotschi, Ski-WM in Schladming - mit jeweils mindestens zehn Medaillen bei alpinen Bewerben die erfolgreichste alpine Skimarke. Fischer ist die Nr.1 im nordischen Skisport weltweit. Atomic ist nach dem US-Marktführer K2 die Nr.2 im Schisektor und auch bei Schischuhen unter den Top-3. Atomic deckt mit seinem Slogan 'We are skiing' die gesamte Produktpalette ab. Für Blizzard sind die USA der bedeutendste Absatzmarkt, gepunktet wird im hochpreisigen Qualitätssegment. Kästle stellte bei der Wintersportmesse SIA ebenfalls Neuheiten für den amerikanischen Markt vor. Komperdell Stöcke sind bei 60% aller Rennen im Weltcup auf dem Stockerl vertreten.

Thaler: "In den WM-Nobelorten Vail und Beaver Creek sind österreichische Produkte in den Shops und Verleihgeschäften omnipräsent. Von Schiern, Schuhen, Bekleidung bis zur 'Après Ski'-Bekleidung." Große Verleihfirmen verwenden zum Service ihrer Schier und Snowboards Automaten des Weltmarktführers Wintersteiger. Durch Firmenzukäufe kam die Marktführerschaft bei beheizten Sohlen und angepassten Einlagen hinzu. Seilbahn-Technologieführer Doppelmayr nahm zu Beginn der WM-Saison die längste Kombibahn seiner Art in Nordamerika, wenn nicht weltweit, in Betrieb. Abgeschwungen wird direkt vor der Terrasse der Arlberg Lounge in Beaver Creek. Die Zufahrtskontrolle bei der Parkgarage in Vail stammt von Skidata. Der ORF koordiniert für den WM-Organisator die Bildregie und ist bei Sportübertragungen das Maß aller Dinge. Zum Einsatz kommen Seilbahnkameras von CamCat Systems, die spektakuläre Rennaufnahmen wie aus Helikopterperspektive liefern und weltweit die Einzigen sind, die diese Technik mit Beschleunigungswerten eines Supersportwagens beherrschen.

Erfolgreiche Unternehmen gehen in den USA fokussiert und bestens vorbereitet - wie die heimischen Weltmeister an den Start der anspruchsvollen Birds of Prey- oder Raptor-Rennstrecke in Beaver Creek - an die Bearbeitung des herausfordernsten Marktes der Welt heran. "Sie sind fokussiert auf das Ziel, die Zufriedenheit des Kunden und perfekter Service. Sie feilen mit Innovationen ständig an der Verbesserung ihrer Produkte und Abläufe und sind in ihren Disziplinen Markt- und Technologieführer. Sie fahren mutig auch mit Risikoeinsatz die schnellste Linie und setzen sich bei Ausschreibungen gegen stärkste Konkurrenz durch. Erreichtes wird durch gezielte Zukunftsinvestitionen und den Ausbau der Vertriebsaktivitäten abgesichert", so Thaler. Durch Excellence österreichischer Unternehmen in der Marktbearbeitung sind die USA mit großem Abstand der größte Überseemarkt und die Nr.3 weltweit. Die Rekordzuwachsraten der österreichischen Exporte in die USA tragen wesentlich zum globalen Wachstum der österreichischen Exportwirtschaft bei.

Shows, Stars und Fun

Der US-Markt unterscheidet sich gravierend vom europäischen, was sich beispielsweise im Wintersport bei der Art der verwendeten Schier zeigt. In Europa ist der rennorientierte Carver 'in', während in den USA weiche, bunte Fun-Schier bevorzugt werden. Dementsprechend ihre Vorliebe für Shows, Stars und länger dauernde Megaspektakel, die gemeinsam mit Familie und Freunden besucht werden. Genau das bieten Football, Basketball, Baseball und Hockey. Die Ski-WM wird erstmals mit 30 Stunden Live übertragen und Zuschauern werden kostenloser Eintritt zu Rennen und Entertainment geboten. Nicht die Erfolge von Lindsey Vonn haben sie und Schifahren auf den Radar der Aufmerksamkeit gebracht, sondern Golf-Star Tiger Woods. Die Medienaufmerksamkeit infolge der WM bietet die einmalige Chance, Schifahren bekannter zu machen. Auch braucht der Sport Stars. Als follow up der Ski-WM wäre zu überlegen, den Berg zu den Zuschauermassen zu bringen und z.B. in Metropolen wie New York oder Los Angeles mit einem Slalom im Football Stil Werbung für den Sport und Schigebiete zu machen und neue Zielgruppen zu erschließen. Thaler: "Um Schifahren als Randsportart wach zu küssen, bedarf es in den USA eines Spektakels, das für Publikum, Sponsoren und Medien von Interesse ist. Das Wintersportland Österreich kann sich hier mit Ideen und Know-how einbringen." (BS)

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