FPÖ-Deimek: EU opfert unsere Energiesicherheit

Donald Tusk treibt uns in die Energieunion

Wien (OTS) - Der Präsident des Europäischen Rates, Donald Tusk, scheint sich langsam mit seinem Konzept der Energieunion durchzusetzen. FPÖ-Nationalratsabgeordneter Gerhard Deimek warnt vor den absehbaren Folgen. "Eine autonome Energiepolitik ist eine der Säulen unserer Neutralität. Hier schwingen polnische Interessen mit, die den österreichischen entgegengesetzt sind", warnt Deimek.

Österreich kann auf eine jahrzehntelange Energiepartnerschaft mit Russland zurückblicken. "Diese Beziehungen dürfen wir nicht von Donald Tusk torpedieren lassen. Sein Konzept der Energieunion könnte aus der Schreibstube der NATO stammen", stemmt sich Deimek, der seine Partei im Energiebeirat und Energielenkungsbeirat des Wirtschaftsministeriums vertritt, gegen eine Politisierung von Handelsströmen. "Die von Jean-Claude Juncker angekündigte Neuordnung der Energiepolitik wird wohl Schiefergas aus den Vereinigten Staaten betonen. Das schafft neue Abhängigkeiten die wir nicht brauchen. Die Energiepolitik sollte nicht zur fünften Kolonne der NATO degradiert werden", fordert Deimek eine seriöse Debatte.

"Donald Tusk scheint einen neuen Kalten Krieg geradezu heraufzubeschwören. Dabei sind Russland und die EU aufeinander angewiesen", fordert Deimek Vernunft. "Das Ende von South Stream war bereits eine bittere Niederlage für Österreich. Dem polnisch-amerikanischen Druck wiederum nachzugeben, würde unsere Energiesicherheit weiter reduzieren", so Deimek.

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