WKÖ-Gleitsmann: Volle Unterstützung für mehr soziale Sicherheit von Selbständigen

Soziales Sicherungsnetz in Österreich so dicht wie nirgendwo sonst in Europa - laufend an weiteren Verbesserungen arbeiten

Wien (OTS/PWK) - "In den letzten Jahren konnte die
Wirtschaftskammer Österreich zahlreiche Entlastungen für Österreichs Unternehmer durchsetzen, die die Situation der Selbständigen erheblich verbessert haben. Die sozialen Leistungen für Unternehmerinnen und Unternehmer wurden deutlich ausgebaut", so Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung Sozialpolitik und Gesundheit der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

In den vergangenen Jahren ist es der WKÖ gelungen, zahlreiche Maßnahmen für Selbständige umzusetzen, wie etwa:

  • Die Verdoppelung des Wochengeldes für selbständige Mütter
  • Die Wahrung des Arbeitslosengeldanspruches bei vorhergehender unselbständiger Erwerbstätigkeit ohne Beitragszahlung
  • Die Einführung einer freiwillige Arbeitslosenversicherung
  • Die Einführung des Vorsorgeprogramms "Selbständig gesund"
  • Eine Zusatzpension durch die Einführung der Selbständigenvorsorge
  • Mehr Leistungen in Notfällen durch die SVA
  • Seit 1.1.2013 gibt es für Selbständige mit weniger als 25 Mitarbeitern, die länger krank sind oder aufgrund eines Unfalls nicht arbeiten können, eine Unterstützungsleistung, das Krankengeld NEU.

Darüber hinaus wurden die Beiträge Selbständiger zu ihrer Sozialversicherung in den letzten 10 Jahren um fast ein Drittel gesenkt.

Gleichzeitig gibt es weiterhin Bereiche, in denen Selbständige gegenüber Unselbständigen schlechter gestellt sind. Diese wurde im Rahmen der heutigen Pressekonferenz von SVA-Obmann Christoph Leitl, SVA-Obmann-Stv. Alexander Herzog und SVA-Obmann-Stv. Wilhelm Turecek thematisiert. "Österreichs Selbständige haben ein soziales Sicherungsnetz wie nirgendwo sonst in Europa, dies ist auch wissenschaftlich bestätigt. Um unseren Platz 1 in punkto sozialer Absicherung Selbständiger in Europa zu wahren, müssen wir gemeinsam mit dem Gesetzgeber weiter dranbleiben und die heute vorgestellten Forderungen, etwa nach einem Beitragszuschuss und weiteren Verbesserung beim Krankengeld rasch umsetzen", hält Gleitsmann fest. (PM)

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Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit
Dr. Martin Gleitsmann
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