Mittwoch: Februargedenken "Niemals vergessen! 1934-1945" mit Bürgermeister Häupl

Wien (OTS/SPW) - Unter dem Motto "Niemals vergessen! 1934-1945" laden die SPÖ Wiener Bildung, der Bund Sozialdemokratischer Freiheitskämpfer/innen und die Sozialistische Jugend Wien am Mittwoch, dem 11. Februar 2015, um 18 Uhr zum Gedenken vor der SPÖ-Zentrale. Es sprechen: Dr. Gerald Netzl, Vorsitzender des Bundes Sozialdemokratischer Freiheitskämpfer/innen Wien, BA Marina Hanke, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Wien und Dr. Michael Häupl, Wiener Bürgermeister und Vorsitzender der SPÖ Wien. Die Begrüßung erfolgt durch Gemeinderat Ernst Woller, Vorsitzender der SPÖ Wiener Bildung. Die VertreterInnen der Medien sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen.****

Der 12. Februar 1934 markiert den Beginn des Faschismus, der in den folgenden Jahren ganz Europa an den Rand des Abgrunds führen wird, auch in Österreich. 2014 gedachte die Wiener SPÖ des 80. Jahrestages der Februarkämpfe. 2015 tritt das Gedenkjahr 1945 in den Vordergrund. Wir gedenken sowohl der Opfer des Bürgerkriegs im Jahr 1934 als auch der Überwindung des Faschismus und der Neugründung der Sozialdemokratie vor 70 Jahren.

Anlässlich dieser Gedenktage wurde an der Fassade des Parteihauses in der Löwelstraße ein Transparent mit einem Zitat der Widerstandskämpferin und SPÖ-Politikerin Rosa Jochmann angebracht, die selbst 1940 ins Konzentrationslager Ravensbrück deportiert worden ist: "Ich habe gemeinsam mit Ausländerinnen und jüdischen Frauen großes Leid im Konzentrationslager ertragen müssen, und es ist für mich erschreckend und beschämend, dass in der heutigen Zeit rechtsextreme und faschistische Tendenzen wieder gesellschaftsfähig werden. Wir Sozialdemokraten müssen alles daransetzen, dass es für alle Menschen in unserem Lande möglich ist, in Frieden und ohne Hass zu leben."

Fotos von dem Transparent stehen unter www.wien.spoe.at/allgemein/nie-wieder-vergessen-nie-wieder-faschismus zum Download bereit.

Februargedenken. Niemals vergessen! 1934 - 1945
Zeit: Mittwoch, 11. Februar 2015, 18 Uhr
Ort: 1., vor der SPÖ-Zentrale, Löwelstraße 18
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