Plass/Grüne Wirtschaft zur SVA: Wir brauchen keinen Populismus, sondern ein praktikables Krankengeld für alle!

Absenkung der SVA-Mindestbeiträge und Abschaffung des 20%-Selbstbehalts sind ebenfalls überfällig!

Wien (OTS) - "Knapp vor dem Wahltermin wird der Faule fleißig und stellt populistische Forderungen an den Gesetzgeber, anstatt im eigenen Haus längst überfällige Reformen umzusetzen", kommentiert Volker Plass, Bundessprecher der Grünen Wirtschaft, die heutige Pressekonferenz von SVA-Obmann und WKÖ-Präsident Christoph Leitl.

"Bislang kommen nur ganz wenige Selbstständige, die länger als 6 Wochen krank sind, in den Genuss des gesetzlichen Krankengeldes. Anstatt deren Nöte jetzt für populistische Forderungen zu missbrauchen und einen Wahlkampfgag im Vorfeld der Wirtschaftskammer-Wahlen zu produzieren, sollte Leitl endlich eine gute Krankengeld-Regelung für alle SVA-Versicherten umsetzen. Dieses muss spätestens nach 14 Tagen Krankenstand ausgezahlt werden", kommentiert Plass.

Da 9 von 10 Selbstständigen durch Sozialversicherungsbeiträge stärker belastet sind als durch die Einkommensteuer, muss eine Entlastung zuallererst hier ansetzen. Das betrifft einerseits die Absenkung der diskriminierend hohen SVA-Mindestbeiträge auf das Geringfügigkeits-Niveau der ASVG-Versicherten, andererseits die Abschaffung des dummen und ungerechten 20%-Selbstbehalts bei Arztbesuchen, der das PatientInnen-Verhalten nicht steuert, sondern nur eine zusätzliche Inkasso-Schiene der SVA darstellt.

"Die SVA-Versicherten haben von populistischen Schmähs knapp vor den Wirtschaftskammer-Wahlen endgültig genug! Nur eine Absenkung der unerträglich hohen SVA-Beiträge bringt für die Selbstständigen eine nennenswerte Entlastung", so Plass.

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Volker Plass, Tel. 0676 / 303 22 60

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