Wintersturm "Yohan" trifft den Libanon

Syrische Flüchtlinge besonders stark betroffen

Wien/Beirut (OTS/Rotes Kreuz) - Der Nahe Osten hat erneut mit einem starken Wintersturm zu kämpfen. Im Libanon wird ab morgen, Dienstag, "Yohan" starke Regenfälle und Schneefall bis 1.400 Meter bringen. Davon besonders betroffen sind die mehr als 1,1 Millionen syrischen Flüchtlinge, die im Libanon Zuflucht gefunden haben. Die meisten leben in provisorischen Zeltunterkünften, da es keine offiziellen Camps gibt.

Erst Anfang Jänner wurden im Libanon, in Syrien, Jordanien und im Irak durch den Sturm "Zina" schwere Schäden verursacht. Teile der libanesischen Bergregionen waren von der Umwelt abgeschnitten, syrische Zeltsiedlungen wurden zerstört.

Jürgen Högl, Katastrophenhelfer des Österreichischen Roten Kreuzes, war bis Ende Jänner in Syrien. "Zur Vorbereitung auf die Stürme wurde die Verteilung von Hilfsgütern beschleunigt", sagt er. "Das Österreichische Rote Kreuz unterstützt gemeinsam mit den libanesischen Rotkreuz-Helfern Familien mit Decken, Warmhalteflaschen und Öfen, sowie mit Lebensmittel- und Hygienepaketen."

Das Libanesische Rote Kreuz organisiert außerdem gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen unter anderem Winterkleidung und Bargeld für die betroffenen Familien. "Der Bedarf ist nach wie vor sehr groß", berichtet Högl. "Viele Flüchtlinge leben in völlig unzureichenden Unterkünften und besitzen lediglich leichte Kleidung."

Fotos stehen unter folgendem Link zum Download bereit:

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