FPÖ-Kickl: Faymann kann nicht im Alleingang Steuergeld nach Griechenland verschenken

Wien (OTS) - "Bundeskanzler Faymann steht es einfach nicht zu, im Alleingang auch nur einen Cent vom österreichischen Steuergeld nach Griechenland zu verschenken. Auch kann er bei den Griechen nicht die Hoffnung wecken, dass sie sich aus dem EU-Kuchen nur die Rosinen herauspicken können", stellte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl zum vom Kanzler geplanten warmen und herzlichen Empfang-Stichwort Verringerung der Schuldenlast - für den griechischen Premier Tsipras fest.

"Wenn Griechenland über einen Schuldenschnitt reden möchte, dann muss das auch gleichzeitig bedeuten, dass Griechenland aus dem Euro austreten muss - sonst beginnt das Spiel in Kürze wieder von vorne. Auch Faymanns Akzeptanz einer Regierungsbeteiligung einer in der SPÖ-Diktion wohl extrem rechten Partei in Griechenland muss man nun als radikale Richtungsänderung der Sozialdemokratie betrachten. Immerhin waren es die Sozialisten, die im Jahre 2000 bei der Regierungsbeteiligung der FPÖ international sofort Sanktionen gegen Österreich angezettelt haben", erklärte Kickl.

"Ebenso interessant ist der unterschiedliche Umgang der EU mit einzelnen Mitgliedstaaten: Wenn nämlich ein Nettozahler wie Österreich eine beim EU-Establishment unliebsame Regierung hat, dann gibt es Sanktionen. Wenn aber ein Mega-Schuldner antanzt, dann gibt es überall offene Türen", kritisierte der FPÖ-Generalsekretär.

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