Kuntzl zu Uni-Bericht: Positive Entwicklungen vorantreiben, Herausforderungen entschlossen angehen

Neuer Universitätsbericht ist fundierte Basis für Weiterentwicklung der Unis - Verbesserungen bei Studienbeihilfe und Frauenförderung erfreulich

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Wissenschaftssprecherin Andrea Kuntzl wertet den "Universitätsbericht 2014" als "fundierte Basis für eine faktenbasierte Weiterentwicklung der Universitäten, die ein wichtiger Motor für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Österreich sind". Umso wichtiger sei es daher, "positive und erfreuliche Entwicklungen wie zum Beispiel Verbesserungen bei der Studienbeihilfe und der Frauenförderung entschlossen voranzutreiben und aufgezeigte Herausforderungen im Sinne einer bestmöglichen Ausbildung unserer Studierenden anzugehen", sagte Kuntzl heute, Freitag. ****

Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten komme der Ausbildung junger Menschen eine besonders zentrale Rolle zu, umso wichtiger sei daher eine ausreichende finanzielle Ausstattung der Universitäten. Mit der zuletzt erreichten Steigerung des Universitätsbudgets in der Leistungsvereinbarungsperiode 2016 bis 2018 um 615 Millionen Euro sei es gelungen, einen Schritt in die richtige Richtung zu setzen, der in Zeiten eines angespannten Budgets "respektabel" sei. Kuntzl betonte weiters, dass Wissenschaftsminister Mitterlehner ihre volle Unterstützung habe, wenn es darum gehe, den Wissenschaftsstandort Österreich weiter zu stärken, denn "die Bildung und die Chancen der jungen Menschen müssen uns etwas wert sein", so die SPÖ-Wissenschaftssprecherin gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Aus Sicht Kuntzls sind die positiven Entwicklungen bei der Studienbeihilfe besonders zu begrüßen und auch fortzusetzen und auszubauen. "Mit den zuletzt gesetzten Maßnahmen wie etwa der Erhöhung der Zuverdienstgrenze oder der Anhebung des Kinder-Erhöhungsbetrags ist es gelungen, dieses wichtige Förderinstrument zu stärken", so Kuntzl, die hier darauf verweist, dass der Uni-Bericht auch ein Ansteigen der durchschnittlichen Beihilfenhöhe zeigt.

Dass der "Universitätsbericht 2014" unter anderem auch Verbesserungen hinsichtlich des Frauenanteils in Wissenschaft und Forschung dokumentiert, sei "erfreulich und muss ein Ansporn sein, die Position von Frauen im wissenschaftlichen Betrieb weiter zu stärken. Die Anhebung der Frauenquote in den Kollegialorganen der Universitäten von 40 auf 50 Prozent zeigt, in welche Richtung es gehen muss", sagte Kuntzl in einer ersten Reaktion auf den aktuellen Unibericht, der dem Parlament zugeht und dort ausführlich diskutiert wird. (Schluss) mb/sc

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0005