Stronach/Auer/Nachbaur/Dietrich: Neue Klubobfrau, neuer Parteivize

Steirer Dr. Wolfgang Auer zum Vizeparteiobmann gewählt, Waltraud Dietrich wurde Klubobfrau

Wien (OTS) - "Das Team Stronach hat die Intensivstation verlassen, die Lebensgefahr ist gebannt", sagte der frisch gekürte Vizeparteiobmann Dr. Wolfgang Auer in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Parteiobmann Frank Stronach, der scheidenden Klubobfrau Kathrin Nachbaur und deren Nachfolgerin Waltraud Dietrich. Dietrich wurde in der heutigen Klubsitzung einstimmig zur neuen Klubobfrau gewählt, Auer war in der Mitgliederversammlung am Donnerstag einstimmig zum neuen Vizeparteiobmann bestimmt worden.

Der Arzt und Unternehmer Auer kommt wie Frank Stronach aus der Steiermark und wird Spitzenkandidat bei den kommenden steirischen Landtagswahlen. Auer. "Ich weiß, dass mich noch kaum jemand kennt-aber ein neues Gesicht tut der Politik immer gut!" Er ist überzeugt davon, dass es in Österreich nicht so weitergehen kann wie bisher und schätzt Frank Stronach als einen "sehr sozialen Menschen", der es sicherlich nicht nötig habe, Stimmen zu kaufen. "Im Gegenteil, was wäre die Steiermark ohne Stronach, der hier 15 000 Arbeitsplätze geschaffen hat?", betonte Auer.

"Wolfgang Auer vereint Wirtschaftskompetenz, Unabhängigkeit, Charisma und Persönlichkeit", sagte Parteiobmann Frank Stronach, der Auer über viele Monate hinweg in Amerika und Österreich kennen und schätzen gelernt hat. Er habe immer nach einem Kandidaten gesucht, der vor allem unabhängig sei; denn auch wenn er viele gute Leute aus der Wirtschaft kenne, scheue die überwiegende Mehrheit den Sprung in die Politik, weil "sie Angst haben, von der Regierung Steuerprüfungen auf den Hals gehetzt zu bekommen", so Stronach. Das sei traurig, denn "es sollten nur jene Angst haben, die mogeln, aber nicht rechtschaffene Wirtschaftstreibende", sagte Stronach. Es sei höchste Zeit Österreich zu modernisieren und den riesigen Schuldenberg abzubauen.

"Die Schulden in der EU wachsen stündlich um 200 Millionen Euro", mahnte Stronach. Den Schritt in die Politik habe er nie bereut, auch wenn er etwas enttäuscht darüber sei, wie er in den Medien dargestellt wurde. "Ich habe immer gegeben und nie genommen!" Nicht nur "persönliches Geld" - mehrere Millionen Euro - habe er in die Politik investiert, sondern vor allem wertvolle Lebenszeit. Die Intention sei gewesen, eine politische Bewegung zu gründen, "um das System aufzubrechen"; das sei gelungen. "Ich möchte meine Erfahrungen aus vielen Jahren in der Wirtschaft, in Aufsichtsräten, Banken, bei der Leitung von Spitälern und an der NASDAQ weitergeben", betonte Stronach, denn: "Geht es der Wirtschaft gut, geht es den Menschen gut!"

Zuvor hatte sich der Parteigründer bei der scheidenden Klubobfrau Kathrin Nachbaur für ihren Einsatz und die Zeit bedankt, die sie ihrer Arbeit als Klubobfrau gewidmet habe. Er freue sich mit ihr über ihre baldige Mutterschaft und wünsche ihre alles Gute für diesen neuen Lebensabschnitt.

"Es ist kein Geheimnis, dass Frank Stronach und ich nicht immer einer Meinung waren", sagte die scheidende Klubobfrau Kathrin Nachbaur. "Doch was uns immer verbindet, ist, dass uns Österreich am Herzen liegt. Wir sind angetreten, um in Österreich etwas zu verändern. Ich habe meine Funktion als Klubobfrau sehr gerne ausgeübt, und ich kann sagen, dass mir Vieles gelungen ist, auch wenn es schwierig war. Ich habe mich auch von den Kollegen im Parlament und in der Regierung sowie von den Medien immer respektvoll behandelt gefühlt", fügte Nachbaur hinzu, die weiterhin Abgeordnete bleiben und als Wirtschaftssprecherin "eine starke Stimme der Steuerzahler und der Sparer in diesem Land" sein will.
Denn die Rahmenbedingungen für den Wirtschaftsstandort Österreich müssten dringend verbessert und das Land "von der schikanösen Bürokratie befreit" werden, so Nachbaur. Nachbaur wird zudem die Leitung der Team Stronach Bildungsakademie auf Wunsch von Frank Stronach an die derzeitige Vizepräsidentin Ulla Weigerstorfer übergeben, "das passt sehr gut in meine derzeitige Lebensplanung" so Nachbaur.

"Ich bin seit 30 Jahren verheiratet - das zeigt, dass ich durchhalten kann und nicht leicht aufgebe", sagte die neu gewählte Klubobfrau Waltraud Dietrich. Sie sieht es als wichtigste Aufgabe, den "Bürokratiemoloch abzubauen, damit die Wirtschaft wieder Luft bekommt, dann funktioniert auch der Sozialstaat wieder." Dietrich bedankte sich bei Nachbaur für die gute Zusammenarbeit, sie sei Nachbaur in Freundschaft verbunden. Das Team Stronach geht nach den einstimmig getroffenen Personalentscheidungen gestärkt auf einen erfolgreichen Weg in die Zukunft, gab sich Dietrich zuversichtlich.

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