Weinbauverband: Heimische Weinwirtschaft braucht gut verhandeltes TTIP

Weinexporte in die USA: Jährlich 1,7 Mio. Liter um rund 8 Mio. Euro

Wien (OTS) - "Für unsere Weinwirtschaft ist es wesentlich nützlicher, in den Verhandlungen mit den USA über die Transatlantische Handels-und Investitionspartnerschaft (TTIP) ein gutes Ergebnis zu erzielen, als es von vornherein abzulehnen. Die Anerkennung der hohen europäischen Standards auf der einen Seite und der Abbau der nichttarifären Handelshemmnisse beim Weinexport auf der anderen sind jene wichtigen Punkte, die beim zitierten Abkommen ordentlich ausverhandelt werden müssen", meint der Präsident des Österreichischen Weinbauverbandes, Johannes Schmuckenschlager. "Die Anerkennung und der Schutz der traditionellen europäischen Herkunftsbezeichnungen für Wein sind ein weiterer Punkt, der mit diesem Abkommen geregelt werden muss."

USA: Drittwichtigster Exportmarkt für österreichischen Wein

Österreich exportiert derzeit in die USA jährlich rund 1,7 Mio. Liter Wein zu einem Wert von etwa 8 Mio. Euro. Damit sind die USA bereits der drittwichtigste Exportmarkt für die österreichische Weinwirtschaft. "Nach wie vor sind aber die schwierigen Importvorschriften der einzelnen Bundesstaaten ein spürbares Handelshemmnis für die mittelständische österreichische Weinwirtschaft bei der Ausfuhr von österreichischem Wein in die USA", so Schmuckenschlager abschließend.
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