Elektronische Preisauszeichnung ändert nichts an der Preisgestaltung im Handel

Handelsobfrau Bettina Lorentschitsch zu elektronischen Preisschildern: "Kein Schreckgespenst konstruieren und auch nicht gleich wieder die Gesetzeskeule schwingen"

Wien (OTS/PWK088) - "Ich verwehre mich massiv dagegen, dass
gewisse Kreise immer und immer wieder versuchen, dem Handel zu unterstellen, er würde nicht kundenorientiert arbeiten oder gar gegen die Interessen von Kunden agieren - aktuell etwa im Bereich der elektronischen Preisauszeichnung in Supermärkten", sagt Bettina Lorentschitsch, Obfrau der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

So wünscht sich etwa der Pensionistenverband ein Gesetz, nach dem bei einer elektronischen Preisauszeichnung Preise während eines Tages nur gesenkt, nicht aber erhöht werden dürfen, weil es sonst passieren könnte, dass Preise auf dem Weg vom Regal zur Supermarktkasse geändert werden könnten.

"Eine solche Regelung ist aus Sicht des Handels ist nicht sinnvoll, geschweige denn ist sie spruchreif", so Lorentschitsch. "Denn der Handel hat ein ureigenes Interesse, den Konsumentinnen und Konsumenten sowohl qualitativ als auch preislich sowie in Sachen Vielfalt und Auswahl eine breite Angebotspalette zu bieten. Daran ändern auch neue Technologien nichts. Der Pensionistenverband soll daraus nicht gleich ein Schreckgespenst konstruieren", so die Handelsobfrau. (JR)

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