Ostermayer: Österreichs Filmschaffende stellen bei der Berlinale ihre Vielfalt unter Beweis

Neun heimische Produktionen bei den 65. Internationalen Filmfestspielen in Berlin

Wien (OTS) - "Österreich kann auf seine sehr vitale und lebendige Experimentalfilmszene, auf die vielen international prämierten Dokumentarfilme und vielfach gewürdigten Großproduktionen sehr stolz sein", so Kulturminister Josef Ostermayer anlässlich des Berlinale-Auftakts. Besonders hervorzuheben seien jene österreichischen Produktionen, die zum Kurzfilmwettbewerb eingeladen wurden. Weiters ist Österreich mit sechs Filmen und einer Filminstallation in den renommierten Sektionen "Panorama", "Forum" und "Perspektive Deutsches Kino" vertreten.

Der österreichische Film werde überall mit großem Interesse wahrgenommen und geschätzt, diese Wertschätzung zeige sich auch in der Vielfalt der heimischen Produktionen, die weltweit bei internationalen Filmfestivals reüssieren. Das werde nun auch in Berlin verdeutlicht, wo der Experimentalfilm "THE" von Billy Roisz und Dieter Kovacic sowie der Kurzfilm "Of Stains, Scrap and Tires" von Sebastian Brameshuber beim Rennen um den "Goldenen Bären" mitmachen. "Es ist mehr als erfreulich, dass damit Produktionen zweier Künstler im Kurzfilmwettbewerb stehen, die auch mit öffentlichen Mitteln finanziert wurden", so Ostermayer. Roisz und Kovacic arbeiten in "THE" mit der Aufhebung von Konkretem und Abstraktem, wobei sie mit Hör- und Sehgewohnheiten experimentieren. Brameshuber widmet sich in seiner Produktion Autobestandteilen, die vom Erzberg nach Afrika gebracht werden.

Weltpremiere feiert bei der diesjährigen Berlinale das Melodram "Der letzte Sommer der Reichen" von Schauspieler und Regisseur Peter Kern. Dieser Film wird im Rahmen des "Panorama" gezeigt. In der Sparte "Forum" präsentieren sich österreichische Filmschaffende mit zwei Produktionen: "Superwelt" von Karl Markovics und "Über die Jahre" von Nikolaus Geyrhalter. Zudem ist Österreich im Bereich "Forum Expanded" mit drei Beiträgen vertreten: "Ruhe auf der Leinwand" von Friedl vom Gröller, "Dear John" von Hans Scheugl und der filmischen Installation "Invisible Producers: Panoramis/Paramount/Paranormal" von Constanze Ruhm und Emilien Awada. Und schließlich ist noch Jakob M. Erwas "Home Sick" in der Rubrik "Perspektive Deutsches Kino" zu sehen.

"Die zahlreichen Erfolge unserer Filmschaffenden unterstreichen die Notwendigkeit, hohe Qualität zu unterstützen. Bei der Berlinale zeigt sich einmal mehr, dass die Filmförderung in Österreich hervorragende Produktionen hervorbringt, die auch international hohe Reputation erhalten", so der Kulturminister. "Es ist uns ein besonderes Anliegen, dass neben den großen Produktionen auch andere, experimentellere Formen des künstlerischen Filmschaffens im Rahmen unserer innovativen Filmförderung unterstützt und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden", so der Kulturminister. Abschließend gratulierte Ostermayer den Filmschaffenden zu ihren Leistungen, die in Berlin mit der Präsentation im Rahmen der Berlinale einen wesentlichen Teil zur Film-Kulturmarke Österreich beitragen.

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