SP-Berger-Krotsch: Stop FGM! Schluss mit brutaler Gewalt an Frauen!

Internationaler Tag gegen Genitalverstümmelung: Null Toleranz gegenüber Menschenrechtsverletzung

Wien (OTS/SPW) - "Stop female genital mutilation (FGM)! Weibliche Genitalverstümmelung muss gestoppt werden!", stellt LAbg. Nicole Berger-Krotsch, Frauensekretärin der Wiener SPÖ, anlässlich des heutigen Internationalen Tages gegen weibliche Genitalverstümmelung, fest. Es braucht umfassende Aufklärung und Beratung, um "dieses Tabuthema endlich aufzubrechen! FGM ist nicht tolerierbar!" FGM ist eine Form von Gewalt gegen Frauen und Mädchen, betrifft alle gesellschaftlichen Schichten und passiert auch in Europa und Österreich. Es wird geschätzt, dass europaweit ca. 500.000 Frauen von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen bzw. bedroht sind. Weltweit sollen es sogar ca. 150 Millionen Frauen und Mädchen sein.****

Die Stadt Wien setzt daher auf Schulungen in den Spitälern und hat einen eigenen Leitfaden erstellt, der vor allem im Umgang mit Opfern unterstützen soll. Ganz zentral ist hierbei eine enge Zusammenarbeit mit den Communities. Wichtigste Anlaufstelle für Betroffene ist das FGM-Beratungszentrum im FEM-Süd im Kaiser-Franz-Josef-Spital, das österreichweit zu den wichtigsten Kompetenzzentren in Sachen FGM zählt. Auch die Krankenanstalt Rudolfstiftung ist eine wichtige Anlaufstelle für Betroffene.

Weiters werden in Wien Berufsgruppen, die Umgang mit potenziellen Opfern haben, umfangreich geschult. Zudem unterstützt ein eigener Leitfaden beim richtigen Umgang mit betroffenen Mädchen und Frauen, der sich an alle Berufsgruppen richtet, die häufig Ansprechpersonen für von FGM-Betroffene sind. Daneben setzt Wien auf die Sensibilisierung von Berufsgruppen, die potenzielle Opfer erreichen können.

"Wir werden weiterhin gegen diese brutale Gewalt an Frauen und für eine selbstbestimmte Sexualität kämpfen! Es geht darum, Frauen und Mädchen vor dieser Art Gewalt zu schützen und Bewusstsein zu bilden, dass diese massive Menschenrechtsverletzung nicht akzeptiert wird," unterstrich Berger-Krotsch abschließend. (Schluss)

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