ÖH zum Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung (FGM)

Zusammenarbeit mit NGOs muss dringend ausgebaut werden

Wien (OTS) - Die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) ruft dazu auf solidarisch ein Zeichen am "International Day of Zero Tolerance to FGM" dem 6. Februar zu setzen. Der Internationale Aktionstag der Vereinten Nationen versucht ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass die Gefahr von genitaler Verstümmelung weltweit als Asylgrund gesehen werden muss. "Bei Genitalverstümmelung (FGM) handelt es sich um schwere bis tödliche Misshandlung von der ausschließlich Frauen betroffen sind. Zwar wurden zu diesem Thema erste wichtige Schritte gesetzt, aber leider ist noch einiges an Arbeit ausständig. Für die österreichische Politik heißt vor allem die Zusammenarbeit mit den NGOs zu stärken", sagt Julia Freidl vom Vorsitzteam der ÖH.

Weltweit sind etwa 155 Millionen Frauen sexuell verstümmelt und täglich kommen etwa 7.000 Mädchen hinzu. Schätzungen vermuten, dass alleine in Österreich 8.000 Frauen Betroffe von Genitalverstümmelung sind. "Diese Verbrechen geschehen vor unseren Augen und wir müssen schleunigst verstärkt reagieren. Das heißt zum einen die Bildungs-und Interventionsarbeit nachhaltig auszufinanzieren. Zum anderen bedeutet das, dass NGOs in alle diese Prozesse miteinbezogen werden müssen. Diese haben schließlich auch die Erfahrung und den Zugang zu den betroffenen Frauen", so Freidl.

Die ÖH ruft daher dazu auf morgen um 17:00 vor dem Parlament, gemeinsam mit anderen Organisationen, ein starkes Zeichen gegen Genitalverstümmelung zu setzen. "Es ist vor allem wichtig diese oft unsichtbaren Verbrechen zu thematisieren. Daher ünterstützen auch wir als ÖH diese Aktion", sagt Freidl.

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