FPÖ-Steger: Kopftuchverbot an Schulen, Universitäten und im öffentlichen Dienst ist in Österreich längst überfällig

Das Tragen eines Kopftuches würde viele junge Mädchen vom öffentlichen Leben ausgrenzen und somit die Entstehung von Parallelgesellschaften weiter vorantreiben

Wien (OTS) - "Das Kopftuch ist ein Symbol des Islamismus und wird von vielen Frauen als Unterdrückung empfunden. Schon alleine deshalb wäre ein Kopftuchverbot an Schulen, Universitäten und im öffentlichen Dienst auch bei uns in Österreich längst überfällig. Ganz besonders deswegen, weil ein Kopftuchverbot schon in vielen anderen Ländern existiert und auch der EGMR das Verbot für menschenrechtskonform und mit der Religionsfreiheit für vereinbar hält", sagte heute die freiheitliche Jugendsprecherin NAbg. Petra Steger angesichts der aktuellen Debatte zum "Kopftuchverbot".

Das Tragen eines Kopftuches würde viele junge Mädchen vom öffentlichen Leben ausgrenzen und somit die Entstehung von Parallelgesellschaften weiter vorantreiben. "Das alles ist mit unserem Wertesystem nicht vereinbar. Es geht uns hier in erster Linie um den Schutz vieler junger Frauen, denen oftmals gegen ihren Willen ein Kopftuch aufgezwungen wird", so Steger. Der Schutz der Frau vor Unterdrückung müsse daher an oberster Stelle stehen - auch über der Freiheit einiger weniger, die es freiwillig tragen wollen.

Dass nun die Mädels und Buben der AKS (Aktion kritischer Schüler_innen) diversen (Ex-)Politikern unterstellen, dass sich diese von einem angeblich rechtsextremen und islamfeindlichen Wind am Akademikerball mitreißen haben lassen, nur weil sie sich klar für ein Kopftuchverbot an Schulen aussprechen, ist einer kritischen Schülerorganisationen nicht einmal ansatzweise würdig, so die freiheitliche Jugendsprecherin.

"Lieber Vertreterinnen und Vertreter der AKS! Auch uns ist die Gleichberechtigung der Geschlechter eine Herzensangelegenheit und gerade deswegen treten wir vehement für ein Kopftuchverbot ein. Im 21. Jahrhundert hat im öffentlichen Dienst, in den Schulen oder an Universitäten das Kopftuch einfach nichts mehr verloren. Was jedoch jemand privat trägt, können und wollen wir auch nicht entscheiden", so Steger.

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