Der neue "Sicherheitsweg" im Technischen Museum Wien

Kooperation mit der Firma ESSECCA

Wien (OTS) - In der Dauerausstellung "Alltag - eine Gebrauchsanweisung" wurde das Thema Sicherheitstechnik neu konzipiert und gestaltet. Die Mitarbeiter des TMW haben gemeinsam mit der Firma ESSECCA ein modernes Zutrittskontrollsystem in Form eines interaktiven "Sicherheitsweges" implementiert. Die Firma ESSECCA ist einer der führenden österreichischen Anbieter von elektronischen Sicherheitslösungen.
Dr. Gabriele Zuna-Kratky, die Direktorin des Technischen Museums Wien und Wilfried Hirmann, MBA, Geschäftsführer ESSECCA, testeten am 4. Februar 2015 gemeinsam den Sicherheitsweg, der nun für die Besucher/-innen zur Verfügung steht.

Im neuen "Sicherheitsweg" werden die Besucher mit aktuellen Sicherheitstechnologien vertraut gemacht und lernen diese erfolgreich anzuwenden. Folgende drei Kontrollstationen können absolviert werden:

1. Gesichtserkennung:

Jedes Gesicht ist einzigartig und damit eines der wichtigsten Erkennungsmerkmale des Menschen. Zerlegt man es in seine Einzelkomponenten, kann es mit Hilfe von Videokamera und Computer zur Identifizierung verwendet werden. Eine spezielle Gesichtserkennungssoftware sucht nach relevanten Informationen, etwa die Größe der Nase, die Form der Augen oder die Stellung der Mundwinkel.

2. Fingerprint Erkennung:

Jeder Mensch hat einen individuellen Fingerabdruck, der während des ganzen Lebens unverändert bleibt. Für eine computergestützte Fingererkennung ermittelt ein Sensor den Abdruck des rechten Zeigefingers. Aus dem eingescannten Bild werden spezielle Merkmale herausgefiltert, als biometrischer Schlüssel abgelegt und mit gespeicherten Daten verglichen. Den Finger als Schlüssel zu verwenden, weist zahlreiche Vorteile auf: Man hat ihn immer dabei, er kann nicht verloren gehen oder gestohlen werden, er ist fälschungssicher und im Regelfall stets einsatzbereit.

3. Erkennung mittels Identmedien:

Identmedien besitzen einen elektronischen Chip, auf dem verschlüsselte Informationen gespeichert sind. Diese werden von einem entsprechenden Lesegerät erkannt. Der Besitzer des Identmediums kann sodann verschiedene Aktionen durchführen (Türe öffnen, Gerät einschalten, sich an- oder abmelden etc.). Zwei verschiedene Techniken sind zu unterscheiden: die berührungslose Identifikation, basierend auf der RFID-Technologie, zum Beispiel mittels Chipkarte; und die kontaktbehaftete Identifikation, basierend auf der Dallas-Chiptechnologie, zum Beispiel mittels iButton.

Vorgestellt wird zudem eine sogenannte Steuerbare-Dome-Kamera. Hochauflösend und mit lichtstarken Objektiven ausgestattet, werden derartige Kameras zur Videoüberwachung eingesetzt. Sie weisen ein robustes Gehäuse auf, sind individuell steuerbar und können im Bedarfsfall von Tag- auf Nachtbetrieb wechseln, sodass in der Nacht bei geringer Lichtstärke ein Schwarz-Weiß-Bild zur Verfügung steht. Mit ihnen können besonders sensible Einzelbereiche bis hin zu größeren Raumeinheiten überwacht werden.

Weitere Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/6370

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Mag. Barbara Hafok
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