vida-Jugend fordert Verkürzung der Normalarbeitszeit

Überstunden abbauen und Rekordarbeitslosigkeit bekämpfen – Erhöhter Druck auf Beschäftigte bereits in Vereins- und bei Freiwilligenarbeit spürbar

Wien (OTS) - Angesichts der Rekordarbeitslosigkeit in der Höhe von 473.000 Betroffenen und einer steigenden Zahl bei den Überstunden fordert die Jugendabteilung in der Gewerkschaft vida (vida-Jugend) als Gegenmaßnahme zur Schaffung neuer Arbeitsplätze und zur Senkung der Belastungen der Beschäftigten die Verkürzung der gesetzlichen Normalarbeitszeit auf 35 Wochenstunden.++++

"Durch den hohen Druck, der durch die Überstundenbelastung auf die ArbeitnehmerInnen entsteht, leiden nicht nur die Beschäftigten in ihren Berufen. Auch der Bereich der Freiwilligenarbeit und das Vereinswesen bekommt das bereits deutlich zu spüren", warnt vida-Jugendvorsitzender Markus Della-Pietra.

"Es ist verständlich, wenn Betroffene nach zahlreichen Überstunden unter der Woche aufgrund der dadurch entstehenden hohen körperlichen und psychischen Belastung durch Stress dann am Wochenende Ruhe und Erholung suchen", so Della-Pietra.

"Die hohe Arbeitsbelastung durch Überstunden und Stress darf nicht dazu führen, dass Beschäftigte, die sich sonst mit Leidenschaft in Vereinen oder etwa im Rettungsdienst engagieren, sich dafür zu ausgebrannt fühlen oder ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Die steigenden Belastungen am Arbeitsplatz fallen uns sonst allen auf den Kopf", sagt der vida-Jugendvorsitzende.

"Die letzte gesetzliche Arbeitszeitverkürzung ist heuer genau 40 Jahre her. Es ist deshalb höchst an der Zeit, die gesetzliche Normalarbeitszeit auf 35 Stunden pro Woche zu verkürzen", bekräftigt Della-Pietra.

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