Ring frei für Runde 2: Pitching Days in Tel Aviv starten am Sonntag

Nach der erfolgreichen Premiere in London schickt die Junge Wirtschaft 10 Start-Ups nach Israel - Ab Sonntag pitchen sie um die Gunst der internationalen Investoren

Wien (OTS/PWK084) - Bereits am Montag habenn die Teilnehmer ein
auf die israelische Investoren-Szene abgestimmtes Pitching-Training absolviert. Am Sonntag fliegen diese nun zur zweiten Auflage der erfolgreichen Pitching Days nach Tel Aviv. Diesmal bringt die Junge Wirtschaft (JW) - gemeinsam mit der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA und dem Austria Wirtschaftsservice (aws) - 10 ausgewählte Start-ups zum Pitch nach Tel Aviv. Von 8. bis 11. Februar präsentieren die teilnehmenden Jungunternehmer dort ihre Ideen vor internationalen Business-Angels. Neben dem eigentlichen Pitching-Event stehen Besuche bei einem israelischen Venture Capital Fonds, einer Finanzierungsplattform, einem multinationalen Accelerator sowie dem Entrepreneurship Center der Universität Tel Aviv auf dem Programm.

"Für junge und innovative Start-Ups sind die Pitching Days in der 'Start-Up-Nation' Israel eine einmalige Möglichkeit, Top-Investoren für die eigene Geschäftsidee zu begeistern und Feedback einzuholen. Mit ihrem Funding, Know-How und internationalen Netzwerk sind sie womöglich der Schlüssel zum Durchbruch", hebt Herbert Rohrmair-Lewis, JW-Bundesvorsitzender, die großen Chancen hervor. Als Kenner der israelischen Start-Up Szene stimmt dem auch Mag. Günther Schabhüttl, Wirtschaftsdelegierter in Tel Aviv, zu: "Durch die kompetitive Vorausscheidung und das spezielle Präsentationstraining haben die Teilnehmer die besten Voraussetzungen für den Auftritt vor den internationalen Business-Angels. Hier in Tel Aviv finden die innovativen Unternehmer eine ausgeprägte Start-Up Kultur und somit riesige Möglichkeiten vor."

Die Pitching Days bieten aber nicht nur Chancen für die teilnehmenden Start-Ups, sondern sind auch ein wichtiger Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der österreichischen Wirtschaft. "Wir vom Austria Wirtschaftsservice begleiten viele junge Unternehmer während ihrer Gründungs- und Anfangsphase. Mit den Pitching Days schaffen wir den wichtigen Zugang zu internationalen Top-Investoren für die heutigen dynamischen Start-Ups, die in Zukunft ein wichtiger Pfeiler der Wirtschaft sein werden", weiß Dr. Bernd Litzka, Leiter der i2 Business Angels Börse des aws aus der Praxis zu berichten.

Start-Ups starten nur mit Risikokapital durch

Abseits von den Pitching Days finden österreichische Gründer und Start-Ups kaum Zugang zu Fremd- und Risikokapital, das aber gerade für die schnelle Entwicklung von innovativen Ideen essenttiell ist. Die Junge Wirtschaft pocht daher schon lange auf eine Verbesserung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für alternative Finanzierungsformen. "Mit einem attraktiveren Gesetzesrahmen können in Österreich noch viel Potential bei Crowdfunding, Business Angels und Venture Capital gehoben und so die heimischen Unternehmen endlich aus der Kreditklemme befreit werden. Wir fordern daher die Anhebung der vollen Prospektpflicht auf 5 Millionen Euro, eine Änderung des Bankwesengesetzes sowie einen 50.000-Euro-Freibetrag für Business-Angels", fasst Rohrmair-Lewis die Expertenvorschläge zusammen und meint abschließend: "Ich hoffe, dass die Pitching Days frühlingshafte Start-Up-Luft aus Israel mit nach Österreich bringen und die Politik so in puncto alternative Finanzierungsformen schneller aus dem Winterschlaf erwacht."

Nähere Informationen zu den Pitching Days finden Sie unter www.pitchingdays.at . (JR)

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