AK Kaske: Mehr Personal für Bekämpfung der Schwarzunternehmer

Finanzminister Schelling ist gefordert, dringend Maßnahmen zu ergreifen

Wien (OTS) - "Der Pfusch wächst, aber das Personal, das die Schwarzarbeit kontrolliert, wird nicht aufgestockt. Wie soll hier effizient gearbeitet werden, wenn das entsprechende Personal nicht vorhanden ist", sagt AK Präsident Rudi Kaske und fordert Finanzminister Hans Jörg Schelling auf, rasch personelle Maßnahmen zu ergreifen.

"Mit dem organisierten Schwarzunternehmertum entgehen dem Staat wichtige Steuereinnahmen, den Krankenversicherungen entstehen zusätzliche Kosten. Schwarzunternehmer müssen dringend bekämpft werden, allein es fehlen die personellen Ressourcen", betont der AK Präsident.

Denn die geplante personelle Aufstockung der Finanzpolizei auf 600 so genannte Vollbeschäftigungsäquivalente findet laut Personalplan nicht statt. "Im Gegenteil, es werden scheidende Mitarbeiter nicht nachbesetzt, wodurch der Personalstand sinkt statt zu steigen", kritisiert Kaske. Und weiter: "Hier ist der Finanzminister dringend gefordert zu handeln. Denn die MitarbeiterInnen der Finanzpolizei erwirtschaften etwa drei Mal so viel wie sie kosten. Hier wird also definitiv an der falschen Ecke gespart."

Dazu kommt, dass seit 1. Jänner das verschärfte Lohn- und Sozialdumpinggesetz gilt. "Betroffen sind primär KMU, die durch Lohn-und Sozialdumping aus dem Markt gedrängt werden. Hier geht es um wichtige Arbeitsplätze. Aber ein verschärftes Gesetz allein reicht nicht aus. Es muss auch kontrolliert werden, sonst wirkt es nicht", schließt Kaske.

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