Stronach/Steinbichler/Schenk: Kopftuchdebatte muss ernsthaft geführt werden

Wien (OTS) - "Diese Äußerung war mehr als entbehrlich - doch nach seinen Vorschlägen zur Wasserprivatisierung und Cannabisfreigabe auch wenig überraschend", kritisiert Team Stronach Familiensprecher Leo Steinbichler die Aussagen von NEOS-Klubobmann Matthias Strolz zur Kopftuch-Debatte. "Auf der einen Seite huldigen die NEOS dem überbordenden Genderwahnsinn, wie dem Binnen-I. Auf der anderen Seite deklassieren sie sich mit derart platten Aussagen", so Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin Martina Schenk.

"Diese Diskussion, die Strolz als "Topfen" abtut, muss ernsthaft geführt und darf nicht mit rosa Plattitüden niedergemacht werden", fordert Steinbichler. Das Team Stronach erwartet sich von allen politischen Parteien eine klare Position zu den traditionellen österreichischen Werten.

"Es geht bei der Gleichbehandlungsdebatte um ein Sichtbarmachen der Frau, um Grundrechte!", so Schenk. Ein Kopftuchzwang stehe dem aber entgegen. Besonders unter dem Aspekt der verstärkten Zuwanderung solle man der heimischen Bevölkerung Sicherheit vermitteln, und nicht mit leichtfertigen "Kopftuch-Sagern" auch noch Öl ins Feuer gießen, mahnt Steinbichler.

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