Teil zwei des "Universum History"-Dreiteilers über Geheimbünde

"Der Code der Illuminaten" am 6. Februar um 22.45 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Seit Dan Browns Erfolgsroman "Illuminati" ist der Geheimbund der Illuminaten einem Millionenpublikum bekannt. Und obwohl die sagenumwobene Gemeinschaft aus dem 18. Jahrhundert nur rund zehn Jahre lang existierte, gibt es nach wie vor Mutmaßungen, wonach die Bruderschaft bis heute im Verborgenen aktiv sei. "Der Code der Illuminaten", der zweite, von Kay Siering und Nanje de Jong-Teuscher gestaltete Teil der dreiteiligen "Universum History"-HD-Serie über die größten Geheimorganisationen der Welt, begibt sich am Freitag, dem 6. Februar 2015, um 22.45 Uhr in ORF 2 auf eine spannende Reise nach den Wurzeln des legendären Ordens. Teil drei - "Geheimbünde: Die Masken der Verschwörer" - folgt am Freitag, dem 13. Februar.

Im Jahr 1776 in Ingolstadt in Oberbayern gegründet, hatte sich der Geheimbund der Illuminaten die Veränderung der herrschenden Systeme auf die Fahnen geschrieben. Der Gründervater, Adam Weishaupt, war ein angesehener Philosoph und Theologe, der nicht nur die erdrückenden Dogmen der Kirche, sondern auch die totalitäre Regierungsform seiner Zeit bekämpfte. Um dieses Ziel zu erreichen, wollten er und seine Verbündeten die herrschenden Gewalten Schritt für Schritt unterwandern - und die entscheidenden Positionen im Machtgefüge durch Mitglieder ihrer Bruderschaft besetzen. Der Staat, von dem Weishaupt träumte, sollte sich am Vorbild der alten Athener orientieren. Seine Ideen erwiesen sich als äußerst populär, immer mehr Menschen schlossen sich den Illuminaten an. Viele Mitglieder hatten zuvor bereits anderen Geheimbünden wie den Freimaurern oder den Rosenkreuzern angehört. Auch bei diesen Bruderschaften ging es um Veränderung, allerdings eher um die Verwandlung des Individuums in einen besseren Menschen. Die Illuminaten dagegen strebten eine "neue Weltordnung" an, die anstelle der alten Systeme treten sollte. Als die herrschende Klasse davon Kenntnis bekam, wurde der Geheimbund sofort verboten. So existierte die von Weishaupt gegründete Bruderschaft nur rund zehn Jahre lang.

Trotzdem halten sich bis heute Gerüchte, wonach die "Illuminaten" noch immer im Verborgenen ihre Ziele verfolgen, etwa in Geheimbünden wie "Skull and Bones". Diese exklusive Studentenverbindung wurde Anfang des 19. Jahrhunderts an der Yale Universität im US-Bundesstaat Connecticut gegründet. Ihre Mitglieder agieren diskret, die Verbindung gilt als besonders geheimnisumwoben, ihr Hauptquartier trägt den bezeichnenden Namen "Gruft". Zu ihren Mitgliedern zählen mindestens zwei ehemalige Präsidenten der USA und viele weitere einflussreiche Persönlichkeiten. Im Gegensatz dazu operieren die Rosenkreuzer, die einst viele Mitglieder an die Illuminaten verloren hatten, bis heute ganz offen in vielen Ländern der Welt. Die Bewegung, die im frühen 17. Jahrhundert entstand, vertraute noch ganz den Prinzipien der Alchemie. Sie glaubte an die Umwandlung eines unedlen in einen edlen Stoff. Dieses Prinzip vermuteten sie auch auf den Menschen anwenden zu können. Das Geheimnis um die dafür notwendigen Riten soll dem sagenhaften Gründer Christian Rosenkreuz von altägyptischen Priestern offenbart worden sein. Alle Organisationen, die sich auf den alten Rosenkreuzerorden berufen, haben bis heute eine stark esoterische Ausrichtung.

"Der Code des Illuminaten" folgt den Spuren des legendären Illuminatenordens und erkundet dabei auch noch andere geheime Organisationen, die ihre Wurzeln angeblich in der Antike haben.

Die in HD produzierte Dokumentation ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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