Helvetia-Versicherung: Verhandlungen zu Sozialplan von Arbeitgebern abgebrochen

GPA-djp-Teiber fordert Verhandlungen auf Augenhöhe - immer mehr Angestellte mit Verschlechterungen der Dienstverträge konfrontiert

Wien (OTS/ÖGB) - Die Verhandlungen über einen Sozialplan für die von Stellenabbau betroffenen Angestellten wurden vergangene Woche einseitig von den Arbeitgebern abgebrochen. Nach der Übernahme der Basler Versicherung durch die Helvetia sind etwa 50 Beschäftigte von Arbeitsplatzverlust bedroht. "Wir fordern die Arbeitgeber auf, sich ihrer sozialpartnerschaftlichen Verantwortung bewusst zu sein und mit dem Betriebsrat Verhandlungen auf Augenhöhe wieder aufzunehmen", so die Regionalgeschäftsführerin der GPA-djp Wien Barbara Teiber. ++++

Nach einer langwierigen Einigung über die rahmenrechtlichen Eckpunkte des Sozialplanes scheiterten die Verhandlungen in der Frage der freiwilligen Abfertigungen. Dem Betriebsrat fehlt bis dato der Zugang zu vielen Hintergrundinformationen des Betriebsüberganges. Nicht der Sache dienlich ist auch die Tatsache, dass trotz laufender Verhandlungen bereits Auflösungs- und Versetzungsgespräche mit Führungskräften geführt wurden. Aktuell melden sich auch immer mehr Angestellte bei der GPA-djp, die mit Verschlechterungen ihrer Dienstverträge konfrontiert werden. "Wenn man immer wieder beteuert, wie wichtig eine sozialpartnerschaftliche Kultur in der Branche sei, so beinhaltet das auch Ehrlichkeit und Transparenz und die Bereitschaft, Augenhöhe mit den Belegschaftsvertretern zu wahren", so Teiber.

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