Neues Volksblatt: "Zeugnisverteilung" von Verena SCHÖBERL

Ausgabe vom 5. Februar 2015

Linz (OTS) - Noch knapp eine Woche lernen, dann steht in Oberösterreich wieder Semesterzeugnisverteilung an. Und für jene, die diesen Warnschuss brauchen und erst dann mit dem Lernen los starten, sei gleich gesagt: Ein Einser wird sich wohl nicht mehr ausgehen. Das sollte sich auch Schulministerin Heinisch-Hosek (SPÖ) zu Herzen nehmen. Jetzt erst, einige Monate vor der Hälfte ihrer Amtszeit, hat die Bildungsreform-Arbeitsgruppe die Arbeit aufgenommen. Doch beim ersten Treffen im Jänner standen keine revolutionären Änderungen auf der Agenda. Themen wie "mehr Kompetenzen für die Länder" wurden auf die nächste Sitzung im März vertragt. Ob sich da noch ein Einser im Zeugnis der Schulministerin ausgehen kann, ist fraglich.
Auf Einserkurs hingegen ist OÖVP-Klubobmann Thomas Stelzer. Er hat im Rahmen des Projektes Freiraum erkannt, dass das Thema Bildung den Leuten unter den Nägeln brennt. Schon gestern beschäftigte er sich mit Experten damit, wie die Bildung von übermorgen aussehen wird und welche Herausforderungen auf die Schulen der Zukunft zukommen. Vielleicht würde es Heinisch-Hosek guttun, Rat aus Oberösterreich zu holen. Auch wenn es für die Schulministerin schon "kurz vor knapp" ist, aber vielleicht würde sich dann doch noch eine bessere Note ausgehen. Denn es wäre ja wirklich schade, wenn die Ministerin sitzen bleiben würde.

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