Ecker: Lebensmittelstandards und Herkunftsbezeichnungen vor TTIP schützen

KonsumentInnen sollen auf den Teller bekommen, was Ihnen zusteht

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Abgeordnete Cornelia Ecker, Mitglied im Landwirtschaftsausschuss, weist gegenüber dem SPÖ-Pressedienst auf die heute veröffentlichte Studie von "Friends of Europe", einem Zusammenschluss von Umweltorganisationen, hin: "Die Analyse zeigt, dass Lebensmittelstandards von TTIP bedroht werden. Wir müssen alles daran setzen, dass die Verhandlungen öffentlich geführt werden." Ecker weist auch auf die Wichtigkeit von Herkunftsbezeichnungen hin:
"Sie sind schützenswert, spielen aber im Freihandelsabkommen keine Rolle, das ist ein Missstand." ****

Angesichts dessen wundert sich Ecker über das Lob von Landwirtschaftskammer-Präsidenten Schultes: "Schultes sollte Vertreter der Bäuerinnen und Bauern in Österreich sein. TTIP nützt allerdings nur Großkonzernen. Wenn Schultes mit dem Abkommen zufrieden ist, muss ich davon ausgehen, dass Schultes LandwirtInnen mehr schlecht als recht vertritt", fasst Ecker zusammen.

"Mir geht es darum, dass die Menschen sich verstärkt an den regionalen Produkten orientieren. Das hilft auch der Umwelt, denn je länger die Transportwege, desto höher der CO2-Ausstoß. Ein Freihandelsabkommen, das die lokalen Herkunftsbezeichnungen untergräbt, brauchen wir nicht. KonsumentInnen sollen auf den Teller bekommen, was Ihnen zusteht", fordert Ecker. (Schluss) bj/kg/mp

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