Wiener Rotes Kreuz: Projekt PROTECT in Berlin präsentiert

Workshops für Menschen mit Migrationsgeschichte zur „Hilfe im Notfall“, das ist das Projekt PROTECT. In Berlin wurde das Projekt mit großem Erfolg vorgestellt.

Wien (OTS) - Das Projekt "PROTECT" des Wiener Roten Kreuzes wurde bis Ende 2014 von der Europäischen Union unterstützt und gemeinsam mit Partnerorganisationen aus Deutschland, Spanien und den Niederlanden umgesetzt. Für das Jahr 2015 übernimmt das BM für Europa, Integration und Äußeres die Förderung des Projektes. Das Ziel ist, Menschen mit Migrationsgeschichte den Zugang zur "Hilfe im Notfall" durch speziell konzipierte Workshops zu erleichtern. Bisher wurden 40 Freiwillige, überwiegend mit Migrationshintergrund, in einer internen Schulung zu TrainerInnen ausgebildet. Sie vermitteln in zweistündigen Workshops für MigrantInnen "Hilfe im Notfall".

Berlin: Inhalte und Konzepte sind übertragbar

Auf Einladung der Senatsverwaltung für Inneres und Sport von Berlin haben die Projektverantwortlichen Karin Pointner, Anja Reumann und der Bereichsleiter des Katastrophenhilfsdienstes Karl-Dieter Brückner das Projekt in Berlin präsentiert. Das Konzept und die Inhalte stießen bei den Verantwortlichen der Senatsverwaltung der größten Stadt des deutschsprachigen Raumes auf reges Interesse.
Klaus Zuch, Leiter der Abteilung Öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Senatsverwaltung für Inneres und Sport Berlin: "Das Projekt PROTECT hat ein funktionierendes nachhaltiges Netzwerk hervorgebracht. Das Wiener Rote Kreuz zeigt, dass die im Rahmen des Projektes erarbeiteten Konzepte übertragbar sind. Davon kann jeder profitieren. Je breiter und kompletter wir uns hier in Berlin aufstellen, desto mehr können wir gemeinsam erreichen und für das Ehrenamt interessieren."

Die Senatsverwaltung wird mit allen interessierten Hilfsorganisationen Berlins den Prozess zur Umsetzung des "Wiener Modells" erarbeiten. Das Wiener Rote Kreuz steht dabei beratend zur Seite. In Wien ist der nächste "Hilfe in Notfall"-Workshop im Rahmen eines Deutschkurses für syrische Flüchtlinge bereits in Planung.

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Kathrin Schiffer MA
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