Haubner: Flächendeckende LKW-Maut ist Gefahr für Betriebe und Arbeitsplätze

Wirtschaftsbund: Frächter und regionale Wirtschaft nicht zusätzlich schwächen - Studie belegt schädliche Auswirklungen: Wäre Massensteuer, die auch Konsumenten belasten würde

Wien (OTS) - "Die aktuelle Studie der Wirtschaftsuniversität Wien bestätigt: Eine flächendeckende LKW-Maut würde nicht nur massiv auf Kosten kleiner und mittlerer Unternehmen gehen, sondern würde auch Arbeitsplätze gefährden. Wer eine LKW-Maut auch auf allen Landes- und Gemeindestraßen fordert, verschließt beide Augen vor den schädlichen Auswirklungen. Der Wirtschaftsbund steht klar auf der Seite der Frächter. Hinter diesem Anschlag auf Wirtschaft und Gesellschaft verbirgt sich ein weiterer Versuch, Budgetlöcher zu stopfen - und zwar auf Kosten von Unternehmern und Konsumenten. Das darf nicht passieren", betont Wirtschaftsbund-Generalsekretär, ÖVP-Wirtschaftssprecher Peter Haubner, anlässlich der Studien-Präsentation durch Wirtschaftskammer Präsident Christoph Leitl und WKÖ-Spartenobmann Alexander Klacska. ****

"Wer glaubt, dass eine flächendeckende LKW-Maut bloß die Verkehrs-Sünder bestrafen würde, der irrt. Diese Belastung könnte von den betroffenen Sparten nicht getragen werden. In Wahrheit handelt es sich dabei um eine Massensteuer, die alle Preise erhöhen und auch die Konsumenten treffen würde. Das kann niemand wollen", so Haubner, der darauf verweist, dass diese Maut vor allem auf Kosten der regionalen Wirtschaft gehen würde: "Gerade abgelegene Gegenden und die mittelständischen Unternehmer in den Regionen würden durch eine Erhöhung der Transportkosten enorm geschwächt. In konjunkturell sensiblen Zeiten wie diesen müssen wir Maßnahmen ergreifen, die unsere Unternehmer stärken, statt schwächen. In schwierigen Zeiten brauchen wir einen klaren Kurs - und der kann nicht über neue Strafen, Steuern oder Belastungen gehen. Im Wirtschaftsbund haben die Unternehmer auch in Zukunft einen starken Partner."

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