Karas: SPÖ-Applaus für Syriza ist unverantwortlich und schwächt EU als Rechtsgemeinschaft

Neuordnung der Troika: "Es wird immer Mitsprache der Kreditgeber geben"

Brüssel, 4. Februar 2015 (OTS) Als "unverantwortlich
gegenüber österreichischen Steuerzahlern und Schwächung der EU als Rechtsgemeinschaft" bezeichnet der Europaabgeordnete
Othmar Karas die Zustimmung der SPÖ zu den Forderungen der linksextremen griechischen Syriza. ****

"Wenn Russland internationale Verträge bricht, verhängen
wir Sanktionen, und wenn die neue griechische Regierung internationale Verträge brechen will, applaudiert Faymann", so Karas konsterniert.

"Egal wie man die Troika organisiert oder nennt, es wird
immer eine Mitsprache derer geben, die Kredite geben und
Haftungen übernehmen. Wenn Faymann, Cap und Swoboda die
Mitsprache der österreichischen Steuerzahler als 'Erpressung'
der Griechen bezeichnen, haben sie den Überblick verloren",
betont der Troika-Berichterstatter des Europaparlaments. Viele Probleme könnten durch die Schaffung eines Europäischen Währungsfonds gelöst werden, so Karas.

"Offensichtlich legen nicht nur die österreichischen Sozialdemokraten unterschiedliche Maßstäbe beim Umgang mit Extremisten an. Der SPÖ-Applaus für die Syriza-Regierung mit
den Unabhängige Griechen ist unappetitlich, löst kein Problem, macht nur Populisten salonfähig und schwächt die Europäische Union als Rechts- und Wertegemeinschaft", so Karas.

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