70 Jahre Jalta-Konferenz und Ende des Zweiten Weltkrieges Presseaussendung der Russischen Botschaft Wien

Die Jalta-Konferenz stellte grundlegende Ergebnisse des Zweiten Weltkrieges fest. Die sich anhäufenden Versuche Geschichtsfakten zu revidieren sind nichtig und vergeblich.

Wien (OTS/Russische Botschaft) - Vor 70 Jahren - am 4. Februar 1945 -nahm in der Krimstadt Jalta die Konferenz der drei im Rahmen der Anti-Hitler-Koalition alliierten Mächte, UdSSR, USA und Großbritannien, ihre Arbeit auf, die grundlegende Ergebnisse des Zweiten Weltkrieges feststellte. Generalsekretär Josef Stalin, Präsident Franklin Roosevelt und Premierminister Winston Churchill einigten sich über die Friedensordnung in Europa nach dem Kriegsende und die Durchführung der UNO-Gründungskonferenz.

Im heurigen Mai wird die ganze Welt den 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges als gemeinsamen Neuanfang zelebrieren und gleichzeitig die Opfer des blutigsten Konfliktes in der Geschichte der Menschheit gedenken.

Umso mehr besorgniserregend fing das Jubiläumsjahr mit einer Reihe absurder realitätsfremder Versuche die Geschehnisse des Zweiten Weltkrieges neudarzustellen an. Die Fantasie der Autoren der Wunschgeschichtsschreibung reicht vom Überfall der Sowjetunion auf das Dritte Reich bis zu Behauptungen, die Befreiung eines NS-Konzentrationslagers in Osteuropa geschah durch Soldaten bestimmter ethnischer Herkunft und nicht einer Vielvölkernation, die im gemeinsamen Existenzkampf gegen den menschenfeindlichen nationalsozialistischen Staat und dessen Sateliten 27 Millionen Menschenleben verlor.

Angesichts der unzähligen Opfer der grausamen NS-Verbrechen und des vom Dritten Reich ausgerufenen Vernichtungskrieges, sowie der festgeschriebenen Entscheidungen der Anti-Hitler-Koalition, die auf den Konferenzen in Jalta, Teheran oder Potsdam getroffen wurden, bedarf es keiner weiteren Beweise der Nichtigkeit und Vergeblichkeit jeglicher Versuche die Geschichte des Zweiten Weltkrieges zu revidieren.

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