FPÖ-Ragger/Dieringer-Granza: Gebärdensprache im Schulunterrichtsgesetz verankern

Bildungsreferent LH Kaiser gefordert - Freiheitliche stellen Antrag im Kärntner Landtag

Klagenfurt (OTS) - Der Kärntner FPÖ-Obmann LR Mag. Christian Ragger und die Vizepräsidentin des Kärntner Landesschulrates Mag. Elisabeth Dieringer-Granza fordern heute, Dienstag, den Kärntner Bildungsreferenten LH Dr. Peter Kaiser auf, die Gebärdensprache in das Schulunterrichtsgesetz als Muttersprache der Gehörlosen aufzunehmen. "Kaiser ist gefordert, hier für gleiche Chancen für beeinträchtigte Menschen einzutreten", so Ragger und Dieringer-Granza unisono.

Hintergrund ist, dass das Land Kärnten derzeit über zu wenige Lehrer mit umfassender Gebärdensprachkompetenz verfügt. Es wäre zwar genug Geld dafür vorhanden, aber dazu müsste eben die Gebärdensprache anerkannt werden. Seit 2005 wird die Sprache der Gehörlosen zwar von der Verfassung anerkannt, auf das Schulunterrichtsgesetz hat sich das jedoch nicht ausgewirkt.

"Dieser Umstand muss sich schleunigst ändern. Wir müssen dafür einstehen jeder Schülerin und jedem Schüler die gleiche Möglichkeit zu geben, dem Unterricht folgen zu können", betonen Ragger und Dieringer-Granza. Die FPÖ werde einen dementsprechenden Antrag im Kärntner Landtag einbringen. Auch müsse in Zukunft darüber nachgedacht werden, diese Kompetenz der Lehrer in Sonderlehrgängen zu fördern.

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