Arbeitsmarkt-Öffnung - Stronach/Dietrich: Rot-schwarzer Verrat an österreichischen Arbeitnehmern

Wien (OTS) - "Das ist Verrat an den österreichischen Arbeitnehmern und der fast halben Million Arbeitslosen!", so die geschäftsführende Team Stronach Klubobfrau und Sozialsprecherin Waltraud Dietrich in Reaktion auf die in der Tageszeitung "Kurier" veröffentlichten Zahlen zum freien Arbeitsmarktzugang. Demnach lockte der freie Arbeitsmarkt nicht die von WIIW und IHS prognostizierten 5.500 zusätzlichen Arbeitskräfte aus Rumänien und Bulgarien nach Österreich, sondern doppelt so viele.

"Die Dreistigkeit des rot-schwarzen Tarnen und Täuschens, das wir ja aus den Budgetverhandlungen nur zu gut kennen, zieht sich auch durch die anderen Ressorts", kritisiert Dietrich und fordert dringend notwendige Reformen um die Konjunktur wieder zu beleben: "Am Arbeitsmarkt herrscht Alarmstufe rot! SPÖ und ÖVP sehen tatenlos zu wie die Arbeitslosigkeit steigt und unternehmen nichts!"

Bei den Einwanderungsbestimmungen seien von Anfang an grobe Fehler gemacht worden, so Dietrich. Anstatt qualifizierte Leute ins Land zu holen, sei Österreich eine Zufluchtsstätte für wenig bis gar nicht Qualifizierte geworden. Das wirke sich auf dem Arbeitsmarkt aus. "In Kanada gibt es beispielsweise ein striktes Punktesystem, welche Qualifikationen ein Zuwanderer haben muss und welche Leute für welche Branchen im Land auch wirklich gebraucht werden", so Dietrich. "Das hat sich bewährt, denn die Leute finden dann wirklich Arbeit, weil sie gebraucht werden."

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