Voith – Gewerkschaften fordern neuen Sozialplan für Beschäftigte

PRO-GE und GPA-djp kritisieren unterlassene Information des Betriebsrates

Wien (OTS) - Die Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp fordern die sofortige Aufnahme von Verhandlungen über einen neuen Sozialplan für die von der Schließung betroffenen rund 200 Beschäftigten von Voith Paper. "Der bereits bestehende Sozialplan, der wegen eines Stellenabbauplans abgeschlossen wurde, ist nicht ausreichend. Wir fordern rasche und faire Verhandlungen über einen neuen Sozialplan", betonen Patrick Slacik (PRO-GE-Landessekretär) und Peter Stattmann (GPA-djp-Regionalgeschäftsführer).

Wieder einmal werde von einem deutschen Konzern ein gewinnbringender Industriestandort einfach geschlossen. Wieder einmal lauten die schlichten Begründungen "Wettbewerbsfähigkeit" und "notwendige Umstrukturierungen". Die Belegschaft wird wie 2014 bei KBA-Mödling vor vollendete Tatsachen gestellt. "Die in Österreich per Arbeitsverfassungsgesetz bestehende Informationspflicht gegenüber dem Betriebsrat wird wieder einmal von einem deutschen Konzern einfach nicht eingehalten. Wir fordern, dass die rechtlich gesicherten Mitwirkungsrechte des Betriebsrats, um die Folgen der Schließung für die Belegschaft abzufedern, eingehalten werden und die Verhandlungen für einen Sozialplan rasch aufgenommen werden. Das Unternehmen muss nun Verantwortung zeigen", sagen Slacik und Stattmann.

Rückfragen & Kontakt:

PRO-GE Öffentlichkeitsarbeit
Mathias Beer
Tel.: 01 53 444 69035
Mobil: 0664 6145 920
E-Mail: mathias.beer@proge.at
http://www.proge.at

GPA-djp Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Martin Panholzer
Tel.: 05 0301-21511
Mobil: 05 0301-61511
E-Mail: martin.panholzer@gpa-djp.at
http://www.gpa-djp.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0001