Christian Ragger: Klagenfurter Flughafen vor dem "Hinüberschlafen" retten

Verdächtige Stille rund um das entscheidende EU-Beihilfeverfahren durchbrechen

Klagenfurt (OTS) - "Rund um den Klagenfurter Flughafen macht sich verdächtige Stille breit. Es schaut so aus, als ob die rot-grün-schwarze Koalition den Airport "hinüberschlafen" lässt", kritisiert der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger. Es sei alles zu tun, um den drohenden Tod des Flughafens zu verhindern. Ragger fordert als erste Maßnahme eine dringliche Sitzung des Aufsichtsrates der Flughafengesellschaft. "Es muss offen gelegt werden, wie das Verfahren in Brüssel läuft, bei dem entschieden wird, ob Land und Stadt die notwendige Sanierung der Landebahnen subventionieren dürfen", fordert Ragger. Erste Anhörungen habe es bereits im September des Vorjahres gegeben. "Was ist seither passiert?
Ein so wichtiges Infrastruktur-Projekt von Kärnten darf nicht in der Bürokratie von Brüssel zu Tode kommen", erklärt Ragger.
Er verweist auf Informationen, denen zufolge von Seite Sloweniens interveniert werde, die Subventionen für den Flughafen Klagenfurt nicht zu erlauben. Jetzt nachdem der Flughafen Laibach vom Fraport-Konzern übernommen wird, könnte sich dieser Einfluss verstärken. "Was setzt Kärnten dagegen? Wie bemühen wir uns in Brüssel darum, dass unser Flughafen weiter existieren darf". Diese Fragen müssten so LR Ragger beantwortet werden. "Da sind LH Dr. Peter Kaiser und LhStv DR. Gabriele Schaunig-Kandut am Zug. Sie haben alle Fäden in der Hand und schweigen. Kaiser, der sich so sehr für die EU engagiert, bringt in dieser Frage nichts weiter", stellt Ragger fest.

Die Schläfrigkeit des Flughafen-Managements und der verantwortlichen Politiker müsse durchbrochen werden. "Es ist ja bezeichnend, dass die Slowenen ihren Flughafen erfolgreich privatisieren konnten, aber in Kärnten nichts dergleichen passiert", so Ragger. Der Klagenfurter Airport sollte sich für private Investoren öffnen.
Eine völlige Enttäuschung ist in diesem Zusammenhang auch VP-Landesrat Christian Benger. Am 8. Oktober 2014 veranstaltete er ein "Take-off" für den Flughafen. "Alles heiße Luft. So schnell ist noch kein Projekt abgestürzt wie dieses. Es ist nur zu hoffen, dass diese Aktion nicht zum Sinnbild für den Flughafen Klagenfurt wird:
Statt eines "take off" ein "total crash".

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