Haider: Verweigert österreichische Botschaft in Moskau russischen Touristen Urlaubsvisa?

Russische Wintertouristen reisen mit französischen Schengen-Visa nach Österreich

Wien (OTS) - Angeblich werden russischen Wintertouristen von der österreichischen Botschaft in Moskau Urlaubsvisa verweigert. Nur die hartnäckigsten Österreich-Fans unter den Russen können doch noch ihren Winterurlaub in Österreich verbringen. Sie reisen über den Umweg mit französischen Schengen-Visa ein. "Das wäre eine vorsätzliche Schädigung der österreichischen Tourismuswirtschaft", fordert der Obmann des parlamentarischen Tourismusausschusses, NAbg. Mag. Roman Haider in einer parlamentarischen Anfrage Aufklärung von Außenminister Kurz.

Der FPÖ-Tourismussprecher berichtet, dass ihm mehrere übereinstimmende Berichte vorliegen. "Demnach gibt die österreichische Botschaft in Moskau nur äußerst restriktiv Urlaubsvisa an russische Touristen aus", zeigt Haider auf, dass manche dieser abgewiesenen Russen sich dann an die französische Botschaft in Moskau wenden. "Dort werden offensichtlich ohne weiteres Visa für den gesamten Schengen-Raum ausgegeben. Die Rede ist sogar davon, dass diese französischen Visa eine Gültigkeit von bis zu zehn Jahren haben."

"Stimmen diese Informationen, so ist Frankreich im Namen unserer Tourismuswirtschaft zu danken. Nur so ist es zahlungskräftigen Russen offenbar derzeit möglich, doch in unser Land zu reisen", mahnt Haider umgehend Aufklärung seitens Außenminister Kurz ein. "Stimmen diese Tatsachen, so handelt es sich klar um eine vorsätzliche Schädigung des heimischen Tourismus durch die Verhaltensweise der österreichischen Botschaft in Moskau. Diese kann nicht hingenommen werden und muss sofort abgestellt werden", fordert der FP-Tourismussprecher.

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