RfW-Krenn: Servicestelle für Schweizer Franken Geschädigte nimmt AGB unter die Lupe!

AGB-Änderungen der Banken müssen nicht akzeptiert werden. Schlupfloch für geschädigte Unternehmer.

Wien (OTS/RfW) - Die von der Freiheitlichen Wirtschaft/RfW eingerichtete Servicestelle für Unternehmer wird sich in den nächsten Wochen vor allem den allgemeinen Geschäftsbedingungen für Schweizer Franken Kreditverträge widmen.
"In der letzten Woche wurde bekannt, dass sich manche österreichische Banken durch eine Änderung der allgemeinen Geschäftsbedingungen ein Körberlgeld auf Kosten der Kreditnehmer holen wollten. Leider hält die Bundesregierung dazu still", so RfW-Bundesobmann WKO-Vizepräsident KommR Matthias Krenn.
Die von den Banken versandten geänderten Geschäftsbedingungen beinhalten eine Klausel, wonach auch Negativzinsen des Schweizer Franken-Libors nicht an Kreditkunden weitergegeben werden. Der Kunde würde bei 0 Prozent stehen bleiben und müsste noch zusätzlich seinen Kreditaufschlag bezahlen. Aktuell liegt der Schweizer Franken Libor bei minus 0,86 Prozent, die man durch die Hintertür den Kreditkunden vorenthalten würde. Bei einem Gesamtvolumen von Schweizer Franken Kredite für Unternehmen in Höhe von 4,5 Milliarden Euro geht es dabei um rund 33 Millionen Euro.
"Für die Unternehmen ist Eile geboten. Wer nicht innerhalb von zwei Monaten Einspruch gegen die neuen Geschäftsbedingungen erhebt, kann nichts mehr unternehmen. Leider lassen Bundesregierung und Wirtschaftskammer die betroffenen Unternehmen weiter im Stich. Die RfW-Servicestelle bleibt somit die einzige Unterstützung, die den Wirtschaftstreibenden in dieser Frage zur Verfügung steht", so Krenn abschließend.
Die RfW-Servicestelle ist unter lengauer@rfw.at erreichbar.

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