Rotkreuz-Tipps: Sicher durch den Skiurlaub

Der Skihelm ist ein wichtiger Schutz

Wien (OTS/Rotes Kreuz) - Mit dem Beginn der Semesterferien gehen wieder viele Wintersportbegeistere mit ihren Skiern und Snowboards auf den Pisten ihrem Hobby nach. In den vergangenen Tagen gab es allein in Tirol mehrere schwerverletzte Wintersportler durch Skiunfälle.

Nach einer Statistik des Institutes "Sicher leben" nutzen jedes Jahr bis zu acht Millionen Sportbegeistere Österreichs Skilifte, für rund 75.000 endet der Spaß auf den heimischen Pisten mit einem Unfall. Viele der Unfälle könnten im Vorhinein vermieden werden. "Die häufigsten Unfallursachen sind selbstverschuldete Stürze", sagt Dr. Wolfgang Schreiber, Chefarzt des Österreichischen Roten Kreuzes. Kollisionen mit anderen Pistenteilnehmern würden nur einen Bruchteil der Pistenunfälle ausmachen.

Fast jeder zehnte Pistenunfall endet mit einer Kopfverletzung. "Neben der vorsichtigen Fahrweise ist der Skihelm ein wichtiger Schutz, den jeder Skifahrer und Snowboarder selbst in der Hand hat", so Schreiber. Für Kinder bis zum vollendeten 15. Lebensjahr gilt in den Bundesländern Salzburg, Oberösterreich, Steiermark, Niederösterreich, Kärnten, Burgenland und Wien mittlerweile die Helmpflicht.

"Vor dem Saisonstart sollten Skier und Snowboards professionell kontrolliert werden. Besonders die Einstellung der Bindung sollte überprüft und angepasst werden", erklärt der Rotkreuz-Chefarzt. Wichtig sei, so Schreiber, am Beginn des Skitages und nach langen Bergfahrten das Aufwärmen, um die Muskeln und Gelenke vorzubereiten.

Eine nicht zu unterschätzende Gefahr ist der Alkoholkonsum in den Skihütten. "Wer sich betrinkt, sollte nicht Skifahren", so der Rotkreuz-Experte, "in diesem Zustand neigt man zu Risiko und Selbstüberschätzung, fährt aggressiver und ist weniger reaktionsschnell".

Bevor es auf die Piste geht, sollten die zehn Verhaltensregeln vom Internationalen Skiverband (FIS) verinnerlicht werden. Sie sind der Maßstab eines ordentlichen Verhaltens auf Skipisten in aller Welt. Dazu gehört unter anderem, dass sich jeder Wintersportler so zu verhalten hat, dass er keinen anderen gefährdet oder schädigt.

Die kompletten FIS-Regeln finden Sie auf der Homepage des Österreichischen Roten Kreuzes unter folgendem Link:
http://www.roteskreuz.at/berichten/aktuelles/news/datum/2009/01/28/di
e-fis-verhaltensregeln-auf-der-piste/

Rückfragen & Kontakt:

Österreichisches Rotes Kreuz
Mag. Andrea Janousek
Presse- und Medienservice
Tel.: Tel.: +43 1 589 00-153, Mobil: +43 664 544 46 19
andrea.janousek@roteskreuz.at
http://www.roteskreuz.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | ORK0001