Schatz: Arbeitslosigkeit mit ernstzunehmenden und nachhaltigen Investitionen verringern

Mehr aktive Arbeitsmarktpolitik gefordert

Wien (OTS) - "Die Antwort auf hohe Arbeitslosigkeit kann nicht weiteres Kaputtsparen sein, sondern nachhaltiges ökologisches und soziales Investieren: Kaufkraftbelebung durch gesetzlichen Mindestlohn und Steuerreform, Jobs schaffen in den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Ökologie, Kultur, Pflege, Betreuung und Soziales. Bis jetzt gab es nur Ankündigungen ohne ernstzunehmende Maßnahmen," reagiert die Grüne ArbeitnehmerInnen-Sprecherin Birgit Schatz auf die heute veröffentlichten Arbeitsmarktdaten.

"Wir können nicht weiterhin einen monatlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit um 10 Prozent bei gleichzeitigen Kürzungen in der aktiven Arbeitsmarktpolitik akzeptieren. Wenn zum Beispiel Fachkräftestipendien im Sozial-und Pflegebereich zurückgefahren und weniger Schulungen und Qualifizierungsmaßnahmen angeboten werden, dann ist das problematisch. Eine bessere Antwort wäre die Mittel für aktive Arbeitsmarktpolitik aufzustocken, sonst verschlechtert sich die Qualität der Arbeitsvermittlung," meint Schatz.

Für die Grüne ist es skurril, dass das Arbeitsvolumen durch die steigende Arbeitslosigkeit zurückgeht und gleichzeitig noch wachsende Beschäftigungszahlen in oft schlecht bezahlten Sektoren wie dem Gesundheits- und Sozialbereich, Tourismus oder Handel festzustellen sind. "Diese Höchststände bedingt durch saisonale Jobs tragen wenig zur Arbeitsmarkterholung bei, sondern sind ein Symptom der Krise."

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