Klaus Eberhartinger im Ö3-"Frühstück bei mir" über die Versöhnung mit Andreas Gabalier per SMS: "Es war kein persönlicher Angriff."

Wien (OTS) - Heftig war die Aufregung um den neuen EAV-Song "Lederhosen-Zombies" in den letzten Wochen. Durch die darin besungene Kritik der Band an Trachtenträgern, die sich ins Koma trinken und singen "Hat irgendwer a Liad für di" haben sich Gabalier-Fans angegriffen gefühlt, der Song wurde als direkte Attacke auf den Volksrock'n'Roller und sein Publikum interpretiert. Im Ö3-"Frühstück bei mir" stellte Klaus Eberhartinger heute noch einmal klar, dass es in dem Song nur "um die Unsitte des alpenländischen Ballermann" gehe, es sei kein Lied gegen Andreas Gabalier, so der EAV Frontmann.

Nachdem ein Shitstorm im Internet losgebrochen war lenkte Eberhartinger jetzt auch per SMS an Gabalier ein: "Ich habe ihm geschrieben: es ist kein persönlicher Angriff, es geht nicht um deine Fans, nicht um die Tracht und es ist kein PR-Gag. Wenn ich so verzweifelt wäre mir das als PR einfallen zu lassen dann kann ich ins Dschungelcamp auch gehen- und beides mache ich nicht." Gabalier, der noch auf Facebook gegen die EAV gewettert hatte ("Ich lasse es nicht zu, dass meine Fans als 'Unkultur' dargestellt werden") zeigte sich auch versöhnlich und antwortete Eberhartinger jetzt ebenfalls per SMS: "Alles gut. Alles Liebe, freu mich auf ein Bier mit Euch."

Außer diesem medial wirksamen Konflikt rund um den Lederhosen-Song hat der 64jährige Sänger und Moderator derzeit allerdings auch ganz andere Sorgen. Durch eine Gesetzesänderung in Kenia droht er sein 10.000m2 Grundstückes am Indischen Ozean zu verlieren. "Es darf jetzt kein Ausländer jetzt etwas besitzen. Es könnte sein, dass ich da plötzlich gekippt werde- das wäre ein unglaublicher Verlust." Mit einem Rechtsanwalt kämpfe er derzeit dagegen und arbeite an einer Konstruktion, durch die man ihm seinen Besitz nicht streitig machen kann. "Mit Firma usw., da gibt es zwei, drei Wege, die ich ausprobieren kann. Ich wehre mich in jedem Fall. Es belastet mich derzeit sehr, weil ich zu viel investiert habe. Da wäre vieles, was ich mir in meinem Leben erarbeitet habe weg." Noch dazu waren die Investitionen in die neue EAV-Tournee, die am Freitag startet, so hoch, "dass Thomas Spitzer und ich die ersten 30 Konzerte umsonst spielen. Wir haben 80.000 Euro investiert, das müssen wir jetzt einmal zurückzahlen."

Auch ganz Privates verriet der EAV-Frontmann im Gespräch mit Claudia Stöckl auf Ö3. Der TV- und Musikstar, der als ewiger Single gilt, bekannte: "Ich habe jetzt eine Freundin in Kenia, allerdings nicht dunkelhäutig wie einige meiner Freundinnen davor. Eine gescheite Frau, die dort ihre Sachen macht, eigenständig ist. Nach langer Zeit eine Frau, die ich näher an mich herangelassen habe, das mache ich eigentlich ungern, weil man so verletzbar wird." Ob er jetzt also verliebt ist? "Ein bisserl. Nein, diese Beziehung ist schon ruhiger, Verliebtheit ist ja so aufgeregt. Man kennt sich, man mag sich, man liebt sich- solange das so geht ist es toll."

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