Pröll dämpft im ÖSTERREICH-Interview Erwartungen in Steuerreform

NÖ-Landeshauptmann: Entlastung werde "nicht so hoch, wie manche erwarten". Und: "Herumdiskutieren geht mir auf die Nerven." - Kein klares Nein zu Hofburg-Kandidatur 2016

Wien (OTS) - Im Interview für die Sonntagsausgabe der Tageszeitung ÖSTERREICH dämpft Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll die Erwartungen in die Steuerreform. Pröll: ""Eine Entlastung ist sehr wichtig. Ich glaube nur nicht, dass sie so hoch ist, wie manche erwarten. Ich kann mich an keine Steuerreform erinnern, bei der sofort der große Jubel ausgebrochen ist."

Den Rahmen von fünf bis sechs Milliarden hält Pröll für realistisch: "Was nicht heißt, das man das in einem Wurf erledigen muss. Wenn es sich budgetmßig nicht ausgeht, kann man das auch in zwei Etappen machen."

Ist die Regierung gescheitert, wenn es bis Mitte März nicht die versprochene Lösung gibt? Pröll: "Damit befasse ich mich nicht. Die Koalition muss das einfach schaffen, schon allein,um ihre Regierungsfähigkeit zu beweisen. Denn das Herumdiskutieren geht mittlerweile nicht nur mir, sondern jedem Staatsbürger auf die Nerven."

Auf Fragen nach einer möglichen Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl 2016 antwortet Pröll mit keinem klaren Nein, sondern wiederholt nur stereotyp: "Das ist nicht Teil meiner Lebensplanung." Außerdem sehe er kein Argument, "warum in der ÖVP jemand deshalb auf mich zukommen sollte".

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