VSStÖ/SJ/AKS/JG : Rechtsextremistisches Gedankengut endlich raus aus der Hofburg!

Antifaschistischer Protest darf nicht kriminalisiert werden

Wien (OTS) - In zwei Tagen wird die FPÖ wieder ihren alljährlichen "Akademikerball" in der Wiener Hofburg abhalten. Eine Veranstaltung, die die rechtsextreme Elite Europas seit Jahren zur Vernetzung und zum Austausch ihres nationalistischen, rassistischen, sexistischen, homophoben Gedankengutes nützt. Und das in einer Stadt, die sich gerne als weltoffene Stadt präsentiert, in der Vielfalt großgeschrieben und auch gelebt wird. Trotzdem wird rechtsextremistischem Gedankengut Jahr für Jahr eine Bühne geboten.

Als rote Jugendorganisationen sehen wir es als unsere Pflicht rechtsextremes, faschistisches Gedankengut aufzuzeigen und zu bekämpfen. Daher nehmen wir auch dieses Jahr unser demokratisches Recht in Anspruch, auf der Straße ein lautstarkes Zeichen gegen diese Ideologie, gegen Diskriminierung zu setzen.

Die FPÖ versucht seit Wochen die angekündigten Proteste zu kriminalisieren und ihnen damit ihre Legitimation zu entziehen. Ein neuerlicher Tiefpunkt ist die Forderung des FPÖ-Gemeinderat Jung, der das Verbot der Kundgebung des Bündnisses "Jetzt Zeichen setzen" forderte. Eine Veranstaltung bei der sich am Freitag Abend auch Überlebende der Konzentrationslager gegen den Akademikerball aussprechen werden.

Die Aktion kritischer Schüler_innen, die Sozialistische Jugend, die Junge Generation in der SPÖ und der Verband Sozialistischer Student_innen rufen daher auch heuer wieder zum Protest auf.

Wir wollen mit möglichst vielen Menschen ein Zeichen setzen und von uns wird dabei keine Eskalation ausgehen. Unser Ziel ist eine starke Botschaft für ein weltoffenes Wien.

Rückfragen & Kontakt:

Verband Sozialistischer Student_innen
Katharina Krischke
Pressesprecherin
+43 (0)676 38 588 13
mailto: kathi.krischke@vsstoe.at
http://www.vsstoe.at

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