RfW-Krenn: Stopp-Loss-Falle mit Schweizer Franken Krediten trifft die Wirtschaft

Bundesregierung und Interessensvertretungen lassen Unternehmer im Stich

Wien (OTS) - Wien, 30.01.2015 - Seit der Aufforderung des RfW bei der Pressekonferenz am Montag dieser Woche, dass die Regierung dringend Gespräche mit den Banken und der Wirtschaft aufnehmen muss, um die massive wirtschaftliche Belastung durch Fremdwährungskredite abzufedern, ist nichts passiert.

"Während die Bundesregierung den privaten Immobilienkreditnehmern, die in die Stopp-Loss-Falle der Banken getappt sind, mit Vermittlungsversuchen unter die Arme greift, bleiben Unternehmen mit einem Kreditvolumen von rund 4,5 Milliarden Euro weiter im Regen stehen. Durch den Kurssturz des Euro gegenüber dem Schweizer Franken hat sich über Nacht ein zusätzlicher Bewertungsverlust in Höhe von 1,2 Milliarden Euro ergeben. Vor dem 15. Jänner betrug der Bewertungsverlust bereits 1,3 Milliarden Euro, die genannte Summe kommt auf Grund der Schweizer Franken Turbulenzen jetzt noch dazu.", so der unabhängige Finanzombudsmann Mag. Gerald Zmuegg von der Servicestelle Franken-Kredite beim RfW.

"Unabhängig von der Schuldfrage sind die Ergebnisauswirkungen dieser Entwicklung dramatisch. Für viele Unternehmen bedeuten die unmittelbaren Auswirkungen auf das Finanzergebnis eine nachhaltige Schwächung der Wettbewerbsfähigkeit und eine massive Erhöhung des Kostendrucks.", so WKO-Vizepräsident RfW Bundesobmann Matthias Krenn.

Die offenkundige Handlungsunfähigkeit der rot-schwarzen Bundesregierung und der schwarzdominierten Wirtschaftskammer zeigt wieder, wie gefährlich es für den Wohlstand der österreichischen Bevölkerung ist, wenn die Regierungsparteien und Interessensvertretungen von schwarzen Bankenlobbyisten unterwandert sind.

Rückfragen & Kontakt:

RFW - Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender, Bundesmedienreferat
lengauer@rfw.at
http://www.rfw.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | RFW0001