Pisec: ÖIAG-Reform verkommt zum parteipolitischen Postenschacher

Wirtschaftsstandort Österreich muss attraktiver werden

Wien (OTS) - "Wenn eine Reform des Wirtschaftsstandorts á la Bundesregierung nur darin besteht, die ÖIAG zur ÖBIB GmbH umzuwandeln, damit schwarz/rote Parteigünstlinge untergebracht werden können, ist die Frustration in der österreichischen Unternehmerlandschaft nur zu verständlich", sagte der freiheitliche Industriesprecher und Präsident von "FPÖ pro Mittelstand", Bundesrat Reinhard Pisec.

"Postenschacher ist keine Reform. Damit wird die ÖIAG/ÖBIB nicht besser", so Pisec, der als Alternative eine Privatisierung von OMV, Post und Telekom über die Wiener Börse in den Streubesitz vorschlägt. Der schwache Kapitalmarkt in Österreich sei einer der Gründe warum der heimische Wirtschaftsstandort unattraktiv sei, so Pisec. Da Österreich im Vergleich zu anderen europäischen Ländern weit hinterher hinken würde, müsse die Bundesregierung natürlich den Kapitalmarkt verbessern. "Wir haben viele dynamische junge Unternehmen im Industrie- und Dienstleistungsbereich, die sich public equity, also Eigenkapital, über die Börse holen wollen", so Pisec.

Nichts charakterisiere den Wirtschaftsstandort Österreich besser als der Tax Freedom Day. "Ab diesem Tag kann ein Unternehmer für sich selbst und seinen Betrieb arbeiten und muss nicht mehr Steuern und Abgaben abliefern", so Pisec. Ein Vergleich der Tax Freedom Days zeige, wie es um den Wirtschaftsstandort Österreich derzeit bestellt sei:

Schweiz: Mitte April
USA: Ende April
Deutschland: Mitte Juli
Österreich: 12. August (2010 war es noch der 1. August)

"So lange Österreich derart unter der Steuerlast leidet, darf sich niemand wundern, dass sich ausländische Firmen und Investoren abgeschreckt fühlen", forderte Pisec eine Umkehr der Hochsteuerpolitik.

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