Christian Ragger: Die volle Wahrheit zu Kabeg-Missständen

Untersuchungsausschuss könnte RH-Bericht aufarbeiten

Klagenfurt (OTS) - "Das Ärgerliche an der jüngsten Kritik des Rechnungshofes an den ausufernden Beraterkosten der Kabeg ist, dass bereits die letzten beiden Berichte des Landesrechnungshofes und Bundesrechnungshofes dieselbe Kritik enthalten haben. Das heißt, ein schlechter alter Brauch wurde fortgesetzt", erklärt der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger. "Wir müssen hier Instrumentarien schaffen, um das endgültig abzuschaffen. Er, Ragger, könne sich daher vorstellen, dass ein Untersuchungsausschuss im Landtag den RH-Bericht aufarbeitet und konkrete Maßnahmen festlegt. Gleichzeitig fordert Ragger eine klare Zuteilung der Verantwortung. Der neue RH-Bericht umfasst die Jahre 2009 bis 2013. Es sei unfair, wenn man alle Aufträge der Ex-Kabeg-Vorständin Ines Manegold zuordnet. Im ganzen Jahr 2009 und die ersten beiden Monate 2010 waren die Vorstände Errath und Mahrl zuständig. Weiters erinnert Ragger daran, dass für einen Luxus-Auftrag in Millionenhöhe an einen SP-nahen PR-Berater nicht Manegold zuständig war. Ganz im Gegenteil, diese hätte versucht diese "Wahnsinnsausgabe" der Kabeg zu stoppen, so Ragger. Gerade dieser Umstand, dass ein PR-Berater mehr Geld als ein Arzt bekommt, sorge für verständlichen Unmut

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