ORF III am Wochenende: „Hitlers Krieger“ in der „zeit.geschichte“ und „Erlebnis Bühne“ für Edita Gruberova

Außerdem: Leo Falls „Die Dollarprinzessin“ in „Operette sich wer kann“

Wien (OTS) - Adolf Hitlers Macht stützte sich nicht zuletzt auf den Beistand fähiger Gehilfen, die an seiner Seite das Kriegsgeschehen lenkten. Die sechsteilige Doku-Reihe "Hitlers Krieger" beleuchtet die Karrieren einiger jener Männer, die im Zweiten Weltkrieg taten, "was ihnen befohlen worden war". Die ORF-III-"zeit.geschichte" zeigt am Samstag, dem 31. Jänner 2015, die letzten drei Folgen: "Manstein -Der Stratege" (20.15 Uhr), "Paulus - Der Gefangene" (21.00 Uhr) und "Udet - Der Flieger" (21.45 Uhr).

Am Sonntag, dem 1. Februar, zeigt ORF III mit "Die Dollarprinzessin" um 17.50 Uhr eines der erfolgreichsten Werke von Leo Fall als Operettenverfilmung aus dem Jahr 1971 von Regisseur Peter Scharff. Zu sehen sind Gabriele Jacoby, Horst Niendorf und Tatjana Iwanow. Der "Erlebnis Bühne"-Abend ist dann ganz der "Primadonna assoluterova" Edita Gruberova gewidmet, die 2013 ihr 45-jährigens Bühnenjubiläum feierte und beim österreichischen Musiktheaterpreis 2014 für ihr Lebenswerk geehrt wurde. Um 19.20 Uhr widmet sich das Künstlerporträt "Die Kunst des Belcanto - Edita Gruberova" den wichtigsten Stationen in der Karriere der Ausnahmekünstlerin, bevor diese um 20.15 Uhr in einer konzertanten Aufführung von Vincenzo Bellinis "Die Fremde" aus dem Jahr 2013 unter der musikalischen Leitung von Pietro Rizzo im Wiener Musikverein zu sehen ist.

Die Sendungen im Detail:

Samstag, 31. Jänner: "Hitlers Krieger", Folgen vier bis sechs:
"Manstein - Der Stratege" (20.15 Uhr), "Paulus - Der Gefangene" (21.00 Uhr) und "Udet - Der Flieger" (21.45 Uhr)

Für Hitler war er der "klügste Kopf" unter seinen Generälen, für die Alliierten ihr "gefährlichster Gegner": Erich von Manstein entwickelte den Operationsplan für den Frankreichfeldzug 1940 und begründete damit seinen Ruf als "operatives Genie". Er überlebte den Krieg, sein Werdegang steht stellvertretend für jene, die dem Nationalsozialismus distanziert gegenüberstanden, Hitlers erbarmungslosen Krieg aber dennoch vollstreckten.
Friedrich Paulus wurde von Hitler zum Feldmarschall ernannt, als er im Kessel von Stalingrad auf längst verlorenem Posten stand. Am 31. Januar 1943 begab er sich als erster Feldmarschall der deutschen Kriegsgeschichte in die Gefangenschaft des Feindes. Mehr als zehn Jahre blieb er in sowjetischer Gefangenschaft - als Trophäe Stalins. Als "Des Teufels General" machte ihn Carl Zuckmayer in seinem gleichnamigen Bühnenstück zur Legende. Der Mensch Ernst Udet hatte aber wenig mit der Bühnengestalt des "General Harras" gemeinsam. Die Dokumentation zeigt die private Seite des Mannes, der im Ersten Weltkrieg zum populären Fliegerhelden und unter den Nationalsozialisten zu "Hitlers Krieger" wurde.

Sonntag, 1. Februar: "Erlebnis Bühne"-Abend im Zeichen von Edita Gruberova: "Die Kunst des Belcanto - Edita Gruberova" (19.20 Uhr) und "La straniera - Die Fremde" (20.15 Uhr)

Mit 59 Jahren debütierte Edita Gruberova in einer der schwierigsten Rollen der Opernliteratur überhaupt: als "Norma" in Bellinis gleichnamiger Oper. Im Februar 2008 sang sie im Alter von 61 Jahren zum ersten Mal die Titelrolle in Donizettis "Lucrezia Borgia". Anderthalb Jahre wurde die Sopranistin mit der Kamera bei der Vorbereitung auf die Premiere begleitet. Der Film zeigt die wichtigsten Stationen einer vierzigjährigen Karriere.

Der Italiener Vincenzo Bellini war der große Melodiker unter den Komponisten des Belcantos. Die selten gespielte Oper "La straniera" ist der Primadonna Edita Gruberova wie auf den Leib geschneidert: In dieser konzertanten Aufführung aus dem Wiener Musikverein werden unter der musikalischen Leitung von Pietro Rizzo u. a. Sonia Ganassi, José Bros, Paolo Gavanelli und Randall Bills vom Münchener Opernorchester und dem Philharmonia Chor Wien begleitet. Die gezeigte Aufführung veranlasste ob ihres großen Erfolgs übrigens auch das Theater an der Wien, das Stück ins Programm zu nehmen - am 28. Jänner fand nun bereits die finale Aufführung statt. Für jene, die dem Stück im Theater an der Wien nicht beiwohnen konnten, zeigt ORF III nun die ursprüngliche Aufzeichnung aus dem Wiener Musikverein.

ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) stellt alle ORF-III-Sendungen, für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream und als Video-on-Demand bereit.

Das gesamte TV-Angebot des ORF - ORF eins, ORF 2, ORF III sowie ORF SPORT + - ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0001