FPÖ-Deimek: "Konjunkturlok" ÖBB verliert an Fahrt

"Österreichische Arbeiter müssen zum Zug kommen"

Wien (OTS) - "Die ÖBB bezeichneten sich in der Vergangenheit selbst als 'Konjunkturlokomotive'. Wenn ein deutsch-schweizerisches Konsortium einen Bauauftrag über 200 Millionen im Zusammenhang mit der Koralmbahn erhält und unsere Arbeiter auf der Strecke bleiben, dann zieht diese Lok nicht mehr", weist FPÖ-Verkehrssprecher NAbg. Gerhard Deimek auf überholte Klischees hin.

"Das Vergaberecht der EU schafft hier paradoxe Situationen und nimmt uns scheinbar fast jeden Handelsspielraum, um die Konjunktur zu beleben. Das ist ein schwerer Schlag für unseren Arbeitsmarkt und die vielen arbeitslosen österreichischen Bauarbeiter", so Deimek. "Die ÖBB beginnen offenkundig, ihre Rolle als Konjunkturlok einzubüßen. Das muss in Zukunft in die Debatte rund um die Bahn einfließen", fordert Deimek eine ehrlich geführte Diskussion. "Wir erben hier die Ergebnisse der nahezu bedingungslosen Brüssel-Hörigkeit unserer Bundesregierung. Aber auch von Christian Kern würde ich mir Überlegungen wünschen, wie die ÖBB wieder verstärkt heimische Unternehmen und Arbeiter zum Zug kommen lassen könnte", wünscht sich Deimek einen Schulterschluss für den heimischen Arbeitsmarkt.

"Klare Worte von Christian Kern wären fällig, schließlich ist er -kraft seiner Funktion - nicht nur einer der wesentlichsten Manager des Landes, sondern auch ein einflussreicher Sozialdemokrat", so Deimek.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0001