Spanische Automobilindustrie im Aufwind

Deutlicher Anstieg der österreichischen Exporte an Kfz-Teilen und -Zubehör

Wien (OTS/PWK068) - "Die spanische Automobilindustrie erlebt eine Boomphase, was auch für österreichische Zuliefererbetriebe der Branche interessantes Geschäftspotential birgt", berichtet Michael Spalek, österreichischer Wirtschaftsdelegierter in Madrid. Die spanischen Automobilfabriken konnten 2014 ihre Produktion um elf Prozent auf insgesamt 2.402.978 Fahrzeuge steigern. Spalek: "Damit hat sich Spanien als zweitgrößter europäischer Automobilproduzent etabliert und weltweit unter den Top Ten auf Platz neun vorgeschoben, und die österreichischen Exporte von Kfz-Teilen und Kfz-Zubehör nach Spanien legten in den ersten drei Quartalen 2014 um über 20 Prozent zu."

Diese Aufwärtsentwicklung der spanischen Kfz-Industrie mit dem besten Ergebnis seit 2009 ist einerseits ein Resultat der seit Ende 2012 wiederholt verabschiedeten Förderprogramme zur Erneuerung des privaten und kommerziellen Fuhrparks und damit zur Stimulierung der nationalen Nachfrage, andererseits konnten seit 2012 auch 30 zusätzliche Exportdestinationen dazugewonnen werden. Damit werden in Spanien erzeugte Fahrzeuge heute in 120 Länder weltweit exportiert. 2014 stiegen die Exporte um 8,5 Prozent auf 2.039.893 Fahrzeuge -1,63 Millionen Pkw, 25.509 Geländewagen, 382.640 gewerbliche und industrielle Nutzfahrzeuge.

Die meisten Fahrzeuge rollten in den Werken von SEAT in Martorell (443.000) und PSA in Vigo (382.000) vom Band. Die erfolgreichsten Modelle waren der VW Polo, von dem 305.700 im Werk Landaben (Navarra) produziert wurden, gefolgt vom Opel Corsa mit 236.997 Stück aus dem Werk Figueruelas bei Zaragoza und dem Renault Captur mit 209.864 in Valladolid erzeugten Einheiten. Spalek: "Die Produktion einer Reihe von neuen Modellen ist in letzter Zeit an spanische Fabriken vergeben worden, weshalb man beim Verband der Automobilindustrie ANFAC davon ausgeht, dass sich der positive Trend auch 2015 im dritten Jahr in Folge fortsetzen wird und die 2,6 Millionen-Marke erreicht werden kann." (BS)

Rückfragen & Kontakt:

AußenwirtschaftsCenter Madrid
Mag. Michael Spalek
Telefon: +34 91 55 64 358
madrid@wko.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK0002