• 29.01.2015, 10:52:22
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  • OTS0088 OTW0088

62. Wiener Gemeinderat (1)

Fragestunde

Utl.: Fragestunde =

Wien (OTS) - Die erste Anfrage stellte GR Dr. Wolfgang Aigner
(Klubungebundener Mandatar) an Finanzstadträtin Mag.a Renate Brauner
(SPÖ) betreffend der Aufwertung des Franken im Vergleich zum Euro.
Brauner betonte, dass sie den "Weg der Transparenz und offenen
Informationspolitik" fortsetzen werde. Aufgrund des guten
Liquiditätsstandes der Stadt könnten Rückführungen zu einem günstigen
Zeitpunkt durchgeführt werden. Ziel sei es, das bestehende
Rest-Portfolio bei einer günstigeren Wechselkursrelation zwischen
Schweizer-Franken und Euro in Euro zu "konvertieren". Denn im
Gegensatz zu den vielen Privaten, gebe es für die Stadt Wien kein
definitives Endfälligkeitsdatum. Weitere Schritte würden "ruhig und
bedacht" überlegt.

Die zweite Anfrage erging von GRin Ing.in Isabella Leeb (ÖVP) an
Stadtrat Christian Oxonitsch (SPÖ) zur Wiener Kinder- und
Jugendanwaltschaft betreffend zunehmender Radikalisierung
Jugendlicher. Oxonitsch antwortete, dass die Anschläge von Paris sehr
betroffen gemacht hätten. Auch viele Jugendliche hätten mit großer
Betroffenheit und Trauer reagiert, die Aufgabe der Kinder- und
Jugendanwaltschaft sei es, dies entsprechend zu begleiten. Dies
geschehe mit "großem Engagement". Paris sei trauriger Höhepunkt einer
Entwicklung die schon lange verfolgt worden sei. Er habe bereits
vergangenen Sommer den Auftrag für ein Netzwerk zur Deradikalisierung
gegeben. In diesem sei in sehr kurzer Zeit große Expertise aufgebaut
worden. Abschließend meinte Oxonitsch, dass Wien europaweit am
meisten Geldmittel für Jugendarbeit ausgebe. Die Stadt sei damit
Ansprechpartnerin für ganz Europa.

In der dritten Anfrage befragte GR Anton Mahdalik (FPÖ)
Bürgemeister Dr. Michael Häupl (SPÖ) zum Otto-Wagner-Wagner Areal.
Häupl antwortete, dass das Jugendstil-Ensemble des Otto-Wagner-Areals
und die angrenzenden Steinhofgründe auch in Zukunft erhalten und
öffentlich zugänglich blieben. Ziel sei es, den Wunsch der
BürgerInnen zu erfüllen, das Kulturjuwel nach den schrittweisen
Absiedelungen des Spitals für einen neuen Mix aus Wissenschaft,
Bildung, Kunst und Kultur zu nutzen. Die Erstellung des
Nutzungskonzepts bis 2016 werde auf Basis der Ergebnisse des
Mediationsverfahrens sowie des ExpertInnengremiums passieren. Die
geplanten neuen Wohnungen im ehemaligen Wirtschaftsbereich würden
jedenfalls auch einen sozialen Schwerpunkt erhalten. (Forts.) hie/lit

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